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Bergdorf Brienz

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Ein Berg bröckelt und die ganze Schweiz schaut zu. Das Bündner Bergdorf Brienz ist evakuiert, momentan laufen die Vorbereitungen für die höchste Gefahrenstufe.

Beste Grüsse aus Bern

Schild warnt vor Felssturz
© Keystone / Gian Ehrenzeller

Wann kommt der Berg?

Das Bündner Bergdorf Brienz hält das ganze Land in Atem. Letzte Woche wurde evakuiert, seither darf niemand mehr das Dorf betreten. Live-Kameras dokumentieren jeden Stein und Steinbrocken, der den Abhang hinunterrollt.

Momentan herrscht Phase Rot. Es wird erwartet, dass in den nächsten Tagen bis Wochen rund zwei Millionen Kubikmeter Gestein in Richtung Dorf donnern werden.

Die Behörden bereiten sich jetzt auf die Phase Blau vor, das ist die höchste Gefahrenstufe, kurz bevor der Berg kommt. In dieser Phase würden auch Strassen und die Bahnlinie gesperrt.

Der Dorfpfarrer von Brienz ist in diesen Tagen besonders gefragt. Er hat mit SWI swissinfo.ch darüber gesprochen, wie er die Gläubigen der Gemeinde unterstützt und was es bedeutet, wenn die Kirche verschüttet würde.

UBS Logo
Keystone / Sebastian Gollnow

UBS rechnet dank CS-Übernahme mit Rekordgewinn.

Genau zwei Monate ist es her, seit die ins Straucheln geratene Credit Suisse vom Bundesrat per Notrecht gerettet wurde. Die UBS konnte sich die Konkurrentin zu einem Sparpreis von 3 Milliarden Franken einverleiben.

Aus Mitleid hat sie das nicht getan, wie die neu veröffentlichten Zahlen der Megabank zeigen: Der mögliche Gewinn aus der CS-Übernahme beträgt 35 Milliarden Dollar. Die UBS rechnet für das zweite Quartal damit mit einem Rekordgewinn.

Während die UBS in die Zukunft schaut, beschäftigt sich das Parlament mit der Vergangenheit. Der Nationalrat hat sich für die Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) ausgesprochen, die Entscheidung des Ständerats steht noch aus.

Die PUK soll staatlich verordneten Übernahme der CS im März 2023, aber auch die Vorkommnisse in den Jahren davor untersuchen. Dass eine PUK eingesetzt wird, ist sehr selten. Bis jetzt hat die Bundesversammlung erst viermal von diesem Mittel Gebrauch gemacht.

rauchender Kamin
Keystone

CO2-Abscheidung und -Speicherung: Der Weg aus der Klimakrise?

Die Vorstellung, Abfälle einfach ins Meer oder in eine Grube zu werfen, scheint heute ziemlich veraltet – zumindest in der Schweiz. Doch mit einem anderen Abfallprodukt geschieht dies jeden Tag: CO2 wird in die Luft ausgestossen.

Dabei gäbe es Wege, das Gas ordnungsgemäss zu entsorgen. Zum Beispiel in Gestein auf dem Meeresgrund, wo das CO2 eingeschlossen werden kann. Vor der Küste Dänemarks ist der erste Speicherort entstanden, der auch CO2-Abfall aus anderen Ländern entgegennimmt.

Auch die Schweiz ist an der unterirdischen Entsorgung von CO2 interessiert. Doch neben dem hohen bürokratischen Aufwand benötigt das Abscheiden von CO2 in der Schweiz und der Transport ins Ausland allerdings wieder recht viel Energie.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin May Elmahdi Lichtsteiner

Wie kann ein Wandel in der Klimapolitik bewirkt werden?

Die Aktionen der Umweltbewegung scheinen in der breiten Bevölkerung oft Unverständnis auszulösen. Was ist Ihre Meinung?

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Schweizer Pässe
Keystone

So erkennen die Expert:innen einen gefälschten Pass.

Seit letztem Oktober kommt der Schweizer Pass und die ID in einem neuen Design daher. Dieses sieht nicht nur schön aus, wie ich finde, sondern hat auch zahlreiche Sicherheitshürden eingebaut. Die können wir an dieser Stelle leider nicht verraten. Dafür hat die Kantonspolizei am Flughafen Zürich dem Tages-Anzeiger Einblick in ihre Arbeit bei der Jagd nach falschen Ausweisen gegeben.

Der neue Schweizer Pass leuchtet unter UV-Licht in allen Farben. Fachleute erkennen darin auch typische Merkmale, die nur äusserst schwer zu fälschen sind. Bei der Passkontrolle am Flughafen haben die Polizist:innen wenig Zeit, um einen gefälschten Ausweis zu erkennen. Verdächtige Ausweise werden einer genaueren Kontrolle unterzogen, die bis zu einer Stunde dauern kann. Vergleichsmaterial ist vorhanden: In den Schubladen der Polizei liegen echte und gefälschte Pässe aus aller Welt.

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