Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Wohnen Sie in einer Demokratie und sind politisch aktiv? Oder engagieren Sie sich dafür, dass Ihr Wohnland demokratischer wird? Wir wollen Ihre Geschichte hören.
Herzliche Grüsse aus Bern
Engagieren Sie sich für Demokratie? Erzählen Sie uns Ihre Geschichte.
Wir von SWI swissinfo.ch halten Sie auf dem Laufenden über die Demokratie in der Schweiz. Wir berichten über Ereignisse wie Wahlen und Abstimmungen sowie über die grossen und kleinen Dinge, welche die Demokratie zusammenhalten.
Nun möchten wir gern von Ihnen hören. Haben Sie in dem Land, in dem Sie leben, demokratische Spuren hinterlassen? Das kann eine lokale Initiative sein, ein innovativer Vorschlag für mehr direkte Demokratie in Ihrer Stadt, eine neue politische Partei, die gegen Autoritarismus kämpft, oder eine Behörde, welche die Rechte der Bürger:innen einschränken will.
Erzählen Sie uns Ihre Geschichte! Und mit etwas Glück besucht Sie unser Demokratie-Korrespondent Bruno Kaufmann und berichtet über Sie.
- Lesen Sie hier den Aufruf von Bruno Kaufmann und locken Sie ihn mit Ihrer Demokratie-Geschichte zu sich.
- So engagieren sich zwei Frauen in der Schweiz für die Demokratie: Unser Porträt von zwei Stimmenzählerinnen.
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Rentenalter an Lebenserwartung koppeln?
Die Finanzierung der AHV bereitet vielen Sorgen. Die Jungfreisinnigen haben dem Nationalrat mit ihrer Initiative einen neuen Vorschlag präsentiert, um die Renten der Zukunft zu sichern. Das Rentenalter soll an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Pro Monat zusätzlicher Lebenserwartung soll das Rentenalter um 0,8 Monate steigen. Wer länger lebt, kann auch länger arbeiten.
Dazu soll auch das Rentenalter für alle auf 66 Jahre erhöht werden. Diese Idee weckte bei manchen im Parlament Erinnerungen an den letzten Herbst, als das Rentenalter für Frauen erhöht wurde.
Der Nationalrat hat die Initiative an die Kommission zurückgegeben. Sie erhält den Auftrag, einen indirekten Gegenvorschlag auszuarbeiten, der eine AHV-Schuldenbremse enthält.
- Lesen und schauen Sie hier, was die Parlamentarier:innen zur Initiative der JFDP gesagt habenExterner Link – Bericht von SRF.
- Auch der Blick hat darüber geschriebenExterner Link.
- Im letzten Herbst hat das Schweizer Stimmvolk eine Vorlage zur Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre angenommen. Das Ergebnis war äusserst knapp, wie Sie in unserem Artikel nachlesen können.
Bares war mal Wahres.
In skandinavischen Ländern war es schon vor zehn Jahren gang und gäbe: Bargeld wird in Bars und Läden nicht mehr akzeptiert. Schon Kinder wurden mit ihrer eigenen Bankkarte ausgestattet. Nun ist diese Entwicklung auch in der Schweiz immer deutlicher spürbar.
Die Pandemie hat beim Zahlen mit Karte und App als Katalysator gewirkt, 2022 wurde nur noch ein Drittel der Transaktionen im Land bar beglichen, 2017 waren es noch zwei Drittel.
Doch das Geld im Portemonnaie ist bei den Schweizer:innen immer noch sehr beliebt, wie eine Umfrage der SNB zeigt. 32% der Befragten zahlen am liebsten mit Bargeld. Sie schätzen die Krisensicherheit und die Anonymität des Bargelds. Dementsprechend fallen auch die Reaktionen aus, wenn wieder ein Betrieb verkündet, auf Bargeld zu verzichten.
- Eine Gastrokette verzichtet auf Bargeld und weitere sollen folgen – lesen Sie hier den Artikel des BlicksExterner Link.
- Das Trinkgeld geht beim Zahlen mit der App oder Karte oft vergessen. Das hat auch die oben genannte Gastrofirma gemerkt. Bei ihnen muss man das Trinkgeld aktiv abwählen. Das ärgert viele Gäste, wie SRF berichtetExterner Link.
- Der harte Schweizer Franken ist nicht nur im Portemonnaie, sondern auch als Währung beliebt. Lesen Sie im Artikel meines Kollegen David Eugster, welche Opfer die Schweizer Politik für den Franken erbracht hat.
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An Namentrends vorbei: Fritzenverein kämpft ums Überleben.
Dass Vereine Nachwuchsprobleme haben, ist landauf landab ein Thema. Doch der Fritzenverein aus Erlinsbach kämpft zusätzlich auch noch gegen die Mode. Denn die Namentrends laufen in eine ganz andere Richtung: Heute heisst einfach niemand mehr Fritz, wie der Präsident des Vereins in der Aargauer Zeitung resigniert festhält.
Der Fritzenverein wurde 1933 gegründet. Die Jubiläumsfeier sollte im Herbst stattfinden, doch den Mitgliedern ist nicht festlich zumute. Der Verein steht vor dem Untergang, es fehlen die jungen Fritzen. Die elf aktuellen Mitglieder sind mit einer Ausnahme alle schon im Pensionsalter.
Früher hat jedes Vereinsmitglied, das einen Fritz in die Welt und den Verein gestellt hat, einen Fünfliber als Belohnung erhalten. Falls sich heute irgendwo ein junger Fritz als Neumitglied finden liesse, würde der Verein für die Eltern ebenfalls einen Fünfliber lockermachen.
- Lesen Sie hier nachExterner Link, warum der Präsident des Fritzenvereins keines seiner Kinder Fritz genannt hat – Artikel der Aargauer Zeitung.
- Von den Kaninchenzüchter:innen bis zur Blasmusik: Auch der Verein ist eine Stütze der Schweizer Demokratie – Artikel von SWI swissinfo.ch.
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