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Mann mit aufgesetzter Virtual-Reality-Brille reist mit aufgerissenem Mund durch digitale Welten

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Wie ein Vogel durch eine virtuelle Welt fliegen: Meinem swissinfo.ch-Kollegen Christian Raaflaub war danach tagelang übel. Anlass für ihn zu schauen, was die Forschung gegen diese Nebenwirkung von Virtual Reality macht.

Herzliche Grüsse aus Bern

Frau, die eine grosse Brille trägt für Virtual Reality
Keystone / Markus Schreiber

Die Hightech-Brille aufsetzen und zu Abenteuern in virtuellen Welten aufbrechen. Oft ist der Preis dafür Übelkeit.

Eine Achterbahn, krasser als alle, die es auf der Welt gibt. Oder ein Flug hoch in den Lüften, wie Ikarus ihn wagteund teuer dafür bezahlte: Das ermöglicht Virtual Reality.

Doch viele machen dabei Bekanntschaft mit dem Phänomen Cybersickness. Sie wanken danach wie auf einem Ozeandampfer, oder ihnen ist speiübel. Kopfschmerzen oder Schweissausbrüche sind weitere Symptome.

Forscher:innen sind den unerwünschten Nebenwirkungen auf der Spur: Auslöser ist ein Missverhältnis zwischen dem, was die Augen sehen, und dem, was das Gleichgewichtsorgan im Innenohr wahrnimmt.

Aller vermeldeter Fortschritte wie der neuen, unanständig teuren VR-Brille von Apple zum Trotz dürften die Leiden aber noch ein paar Jahre andauern.

Hände einer alten Frau im Bett, die eine Rose hält
Keystone

Im Kanton Zürich sollen ältere Menschen neu in allen, also auch in privaten Alters- und Pflegeheimen, begleitet sterben können.

Das fordert ein Komitee mit der kantonalen Volksinitiative «Selbstbestimmung am Lebensende auch in Alters- und Pflegeheimen».

Dies würde eine wesentliche Ausweitung der Möglichkeiten des begleiteten Sterbens bedeuten.

Bisher war die Freitodbegleitung für ältere und kranke Menschen nur in Einrichtungen möglich, die von einer Gemeinde betrieben werden. Und in den Räumen von privaten Sterbehilfeorganisationen.

Damit die Zürcher:innen über die Initiative abstimmen können, braucht es 6000 Unterschriften von Stimmberechtigten.

altes Foto eines Mustang-Jagdflugzeug, das in einem kleinen Fluss notlanden musste.
Keystone

Messerschmidt oder Mustang: Auch über 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges sind weder die alten Jagdflugzeuge noch deren Fans ausgestorben.

Sie zählen wohl zu den kostspieligsten Oldtimern der Welt: alte, noch flugfähige Jagdflugzeuge, die für die Luftwaffe Nazideutschlands oder die Alliierten um die Hoheit am Himmel kämpften.

Im Geschäft mit den ultrarar gewordenen so genannten Warbirds im Originalzustand mischt auch ein Schweizer gross mit.

Paul Boschung aus Sarnen hat, so berichtet die Neue Zürcher Zeitung, aktuell zwei Messerschmitt 109 im Angebot. Zum Wert befragt, lautet seine Antwort: «Es gibt sicher keine 109 G-6 mit Originalmotor unter sechs Millionen Dollar

Enthusiasten mit gefüllter Portokasse winken bei einem Kauf markante Wertsteigerungen. Viele gefragte Warbirds hätten ihren Wert innerhalb der letzten zehn Jahre nahezu verdoppelt, sagt Boschung.

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Christian Stucki mit der Lorbeerkrone des Schwingerkönigs und einem Bullen, dem Siegerpreis
Keystone / Ennio Leanza

Letzten September trat Roger Federer ab. Jetzt verliert die Schweiz ihren nächsten König.

Im Gegensatz zu King Roger, der mit seinen Racketkünsten die ganze Tennis- und Sportwelt verzauberte, beherrschte Stucki Christian die Sägemehlarenen der ländlichen Schweiz.

Der Zweimeter-Hüne aus dem Berner Seeland krönte sich 2019 in Zug zum Eidgenössischen Schwingerkönig. Ein Titel, der nur alle drei Jahre vergeben wird.

Doch von den «Bösen», wie in der schweizerischen Nationalsportart die Stärksten genannt werden, war er einer der Gutmütigsten – abseits des Sägemehlrings.

Jahrelang stand der 150-Kilobrocken – es können gut auch 160 Kilos oder so gewesen sein – bei Kollegen und Trainern im Ruf, «zu lieb» zu sein. Mit Bernischer Verspätung gab sich Stucki Chrigu einen Ruck und wurde ältester Schwingerkönig.

Am Sonntag steigt der 38-Jährige letztmals in die Schwingerhose aus ultrastarkem Naturgewebe, Zwilch genannt. Den Abschied nimmt er am «Seeländischen» in Lyss, also vor seiner Haustür. Den Königstitel behält Stucki ein Leben lang.

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