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ein Gletscher

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Dreimal Ja gab es gestern in der Schweiz für die eidgenössischen Vorlagen. Bei den Schweizer Stimmberechtigten im Ausland ist diese Zustimmung noch deutlicher ausgefallen. Drei Kantone haben E-Voting-Versuche durchgeführt, welche rege genutzt wurden.

Herzliche Grüsse aus Bern

Unterlagen für E-Voting
© Keystone / Peter Schneider

So haben die Auslandschweizer:innen abgestimmt.

Grüner und regierungstreuer als die Stimmberechtigten im Inland. So lässt sich das Abstimmungsverhalten von Auslandschweizer:innen beschreiben. Und auch dieses Mal haben sie wieder in diesem Sinn abgestimmt.

Das mit 59,1% Ja-Stimmen angenommene Klimagesetz erhielt von den Schweizer:innen im Ausland 76,8% Zustimmung, eine extreme Abweichung. Normalerweise liegt die Differenz zwischen den Auslandschweizer:innen und den Stimmberechtigten in der Schweiz unter 10%.

Den anderen beiden Vorlagen haben die Auslandschweizer:innen noch deutlicher zugestimmt. Bei der OECD-Steuervorlage sagten sie mit 85,9% Ja (CH-Stimmberechtigte 78,5%) und beim Covid-Gesetz sagten 68,7% der Auslandschweizer:innen Ja (CH-61,9%).

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Benjamin von Wyl

Was brauchen Sie, damit Sie Vertrauen in Institutionen haben können?

Eine Grundlage für Demokratien ist das Vertrauen in Justiz, Politik, Polizei und die Medien. Deshalb befassen wir uns mit dem Thema – und fragen Sie.

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Solarzellen
© Keystone / Gaetan Bally

Was kommt mit dem angenommenen Klimagesetz auf uns zu?

Die Schweizer Stimmberechtigten haben das revidierte Klimagesetz an der Urne gutgeheissen. Vor zwei Jahren noch haben sie dem CO2-Gesetz eine Abfuhr erteilt, jetzt ist die Stimmung eine andere.

Die Mehrheit der Bevölkerung befürwortet also staatliche Massnahmen, welche die Umwelt schützen sollen. Doch wie genau diese aussehen werden und welche Auswirkungen sie auf das tägliche Leben haben werden, ist vielen noch unklar.

Eine Studie aus diesem Jahr sagt, dass das Netto-Null-Ziel bis 2050 machbar ist. Sogar ohne Importstrom. Doch der Strom für den zusätzlichen Bedarf müsse auf den Schweizer Dächern produziert werden. Ein Experte hält fest, dass das Ziel nicht erreicht werden kann, ohne dass persönliche Gewohnheiten geändert werden.

Spinnenskulptur
Keystone

In Basel wurde eine Spinne für 22,5 Mio. Franken verkauft.

In der vergangenen Woche waren Unterkünfte in Basel nur zu horrenden Preisen zu haben. Warum? Es war Art Basel. Die wichtigste Kunstmesse der Welt macht die Stadt für eine Woche zum Parkett der reichen, kunstinteressierten und hippen Menschen.

Das Kunstwerk, das auch ausserhalb dieser Szene viel Aufmerksamkeit erhalten hat, ist eine Spinnenskulptur der Künstlerin Louise Bourgeois. Der Wandschmuck mit Albtraum-Potenzial wurde für 22,5 Millionen US-Dollar verkauft.

Am Sonntag ist die Art Basel zu Ende gegangen. Die Messe meldet 82’000 Besucher:innen und gute Verkäufe. Die Werke der verstorbenen Louise Bourgeois gehörten zu den Topsellern, gleich mehrere wurden zu Millionenbeträgen verkauft.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Philipp Meier

Welche Schweizer Themen bewegen die Welt?

Sind Sie viel in der Welt unterwegs und begegnen Schweizer Themen? Oder leben Sie im Ausland und werden mit Fragen zur Schweiz konfrontiert?

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Geröll knapp neben dem Schulhaus von Brienz
© Keystone / Michael Buholzer

Was passiert nun mit all dem Geröll ob Brienz?

Wie Sie an dieser Stelle am Freitag lesen konnten, ist in Brienz GR der Berg gekommen. In der Nacht auf Freitag ist am Hang über dem Dorf ein grosser Schuttstrom niedergegangen.

Zum Glück haben die Gesteinsmassen das seit Wochen evakuierte Dorf knapp verfehlt. Die Brienzer:innen dürfen aber vorerst nicht in ihre Häuser zurück. Noch ist unklar, ob noch mehr Gestein herunterkommen wird.

Für den riesigen Geröllhaufen, der nun oberhalb von Brienz liegt, gäbe es jedenfalls schon einen Abnehmer. Offenbar würden Interessierte aus den Niederlanden den Schutt gern kaufen, um damit Dämme zu bauen.

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