Gaza: Schweiz beginnt mit Nothilfe

Im Zentrum der Humanitären Hilfe des Bundes im Gazastreifen liegt die Grundversorgung mit Wasser, Nahrung, Medizin und Obdach. Schulen und psychologische Unterstützung vor allem für Kinder sind weitere Prioritäten.

Dieser Inhalt wurde am 25. Januar 2009 - 02:01 publiziert

Die Schweiz setzte bisher für die aktuelle Krise in Gaza 4,25 Mio. Franken ein. Erstmals hat ein Team der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) am Freitag seit Beginn der israelischen Militäroperation im Gazastreifen Zugang erhalten.

Laut EDA sind drei Personen über den Kontrollpunkt Erez im Norden in den Gazastreifen eingereist. Zusammen mit einem lokalen DEZA-Mitarbeiter und den Partnerorganisationen haben sie die humanitären Bedürfnisse abgeklärt.

Darauf folgt die Nothilfe für die palästinensische Bevölkerung.

So ist geplant, zwanzig Kleinkinder, die eine spezialisierte Behandlung benötigen, vom Gazastreifen ins Caritas Baby Hospital nach Bethlehem zu bringen.

Es ist das einzige Spital in den besetzten Palästinensischen Gebieten, das auf Kleinkinder spezialisiert ist.

Seit zwei Tagen steht ein erster Transport mit Schweizer Hilfsgütern an der ägyptisch-israelischen Grenze zur Einfuhr nach Israel bereit.

Die Weiterfahrt sei für Sonntag geplant. Grund für die Verzögerung seien unter anderem die aufwändigen Kontrollen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen