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Die Post im Weihnachtsstress

Für die schweizer Post hat der Schlussspurt vor Weihnachten begonnen. Am Freitag (17.12.) lief die Frist ab, bei der die rechtzeitige Zustellung von Paketen bis zum 24. Dezember noch garantiert wurde.

Für die schweizer Post hat der Schlussspurt vor Weihnachten begonnen. Am Freitag (17.12.) lief die Frist ab, bei der die rechtzeitige Zustellung von Paketen bis zum 24. Dezember noch garantiert wurde. Die Post ist zuversichtlich, dass es zu keinem “Päcklichaos” kommen wird.

Nach den chaotischen Verhältnissen in der Paketpost im vergangenen Sommer ist sich die Post vor Weihnachten besonderer Aufmerksamkeit sicher. Nach Auskunft von Sprecherin Brigitte Rossetti besteht aber kein Grund zur Sorge. Um die saisonale Spitze des Paketverkehrs zu bewältigen, heuerte die Post für die Verteilzentren rund 300 zusätzliche Hilfskräfte an. Die Probleme bei den drei neuen Paketpostzentren seien behoben, sagte die Sprecherin. Zudem blieben die fünf alten Verteilzentren für die Hochsaison in Betrieb. Eine Zustellungsgarantie vor Weihnachten gibt es allerdings seit Freitag nicht mehr.

Die meisten Weihnachtspakete sind dieses Jahr schnurlos. Die im vergangenen September erlassene Regel, wonach die Post Pakete bis zehn Kilogramm nur noch ungeschnürt annimmt, hat sich inzwischen eingebürgert, wie die Sprecherin sagte. Weiter angenommen werden maschinell geschnürte Pakete. Die Paketschnüre hatten sich teilweise auf den Förderbändern der hochmodernen Paketpostzentren verheddert und zusätzliche Probleme gebracht.

Die Schalteröffnungszeiten über die Feiertage an Weihnachten und Neujahr richten sich gemäss Rossetti auf den grossen Poststellen grundsätzlich nach den Ladenöffnungszeiten. Das heisst, dass die Post am 24. und am 31. Dezember vielerorts bis um 16.00 Uhr offen sein sollte. Kleinere Poststellen schliessen aber wie an Samstagen schon um 11.00 Uhr.

Der Montag, der 3. Januar, ist für die Post ein normaler Arbeitstag, an dem alle Dienstleistungen, auch Aufträge und Zahlungen, angeboten werden. Allerdings ist der 3. Januar wie bei den Banken kein Valutatag. Das heisst, Aufträge werden intern nicht verarbeitet, wie der Projektleiter Jahr-2000 bei der Postfinance erklärte. Die Postomaten blieben auch am 31. Dezember um Mitternacht offen. Allerdings würden bei einer Überlastung des Telekommunikationsnetzes auch die Bargeldbezüge eingeschränkt, da sie vom selben Netz abhängig seien.

SRI und Agenturen

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