Kinder hoffen auf eine Antwort vom Weihnachtsmann
Weihnachtsmann und Christkind hatten vor den Festtagen alle Hände voll zu tun: Mehrere Tausend Briefe mit Kinderwünschen waren eingetroffen. Die Kinder wollten aber nicht nur beschenkt werden: Auch Frieden auf Erden und im Elternhaus wurde gewünscht.
Jahr für Jahr greifen Tausende Mädchen und Buben in der Vorweihnachts-Zeit zum Bleistift und schreiben hoffnungsvoll ein paar Zeilen an den Weihnachtsmann oder das Christkind. «Samichlaus, irgendwo im Wald oder im Himmel», lautet die Anschrift.
Von Puppe, Auto und Handy’s bis …keinen Krieg
Die Wünsche seien auch dieses Jahr sehr vielfältig und je nach Alter verschieden, erklärte Post-Sprecher Hubert Staffelbach gegenüber swissinfo. Kleinere Kinder wünschten sich Spielzeuge, Teddybären, Autos, oder Puppen.
Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren hätten zum Teil besondere Wünsche. Staffelbach: «Es sind Sachen, die Kinder besonders bewegen». So möchten viele, dass es in der Welt keinen Krieg mehr gebe, oder dass sich die Eltern nicht mehr streiten würden.
Aber auch viele technische Geräte, vor allem Computer und Mobil-Telephone gehörten nach wie vor zu den Top Ten auf der Wunschliste.
«Bitte lass es schneien»…..
Eine Bitte sei dieses Jahr auch an Frau Holle gegangen. Sie möchte es doch endlich schneien lassen, damit man schlitteln könne, schrieb ein 7-jähriges Mädchen.
Alle bekommen eine Antwort
Vergangenes Jahr wurden rund 8’000 Kinderwünsche in den Briefkästen gefunden. Dieses Jahr rechnete man mit noch viel mehr Briefen, erklärte der Sprecher der Post weiter.
Alle Briefe würden von der Post gesammelt und individuell beantwortet. Staffelbach: «Denn es gibts sie nämlich doch – den Weihnachtsmann und das Christkind!».
Alina Kunz Popper
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch