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Wallis: Beerdigung von sechs weiteren Unwetter-Opfern

Angehörige und Freunde nehmen Abschied von Opfern der verheerenden Schlammlawine von Gondo. Keystone

Am Mittwoch (25.10.) sind sechs weitere Opfer der Schlamm-Lawine von Gondo beerdigt worden. Die ersten drei Toten waren bereits letzte Woche bestattet worden. Die Identifikation anderen Leichen ist noch im Gang.

Zahlreich fanden sich am Mittwoch Freunde und Verwandte in Simplon-Dorf ein, um von den sechs Toten Abschied zu nehmen. Die Totenmesse hielt Pfarrer Josef Sarbach. Am 12. November wird Norbert Brunner, Bischof von Sitten, in Brig eine Gedenkmesse für alle Opfer des Unwetters im Wallis halten.

Hoffnung noch nicht aufgegeben

In Gondo geht inzwischen die Suche nach den drei Vermissten weiter. «Wir haben immer noch die Hoffnung, die drei Leichen zu finden», sagte am Mittwoch Josef Escher, Sprecher des Krisenstabes. Gesucht wird vor allem im unteren Teil des Dorfes.

Rund 50 Soldaten und Mitglieder des Zivilschutzes beteiligen sich an der Suche. Sie sollen in den nächsten Tagen von Zivilschützern aus den Kantonen Waadt, Neuenburg und Freiburg abgelöst werden. Nicht mehr im Einsatz sind die auf die Leichensuche spezialisierten Hunde aus Deutschland. Die Suche nach einem Vermissten in Stalden-Neubrück war laut Polizei zunächst ebenfalls erfolglos verlaufen.

In Baltschieder beginnt das Leben wieder

Im grossräumig verschütteten Dorf Baldschieder konnten die Bewohner und Bewohnerinnen aufatmen, nachdem die Infrastruktur wieder weitgehend funktioniert, wie es beim örtlichen Krisenstab hiess.

Dank dem Grosseinsatz von Militär und Zivilschutz ist auch die Bahnstrecke Brig – Leuk wieder geöffnet worden. An dem am stärksten beschädigten Bahnabschnitt Leuk – Siders werden die Reparaturarbeiten fortgesetzt.

Die Glückskette übergab unterdessen den Angehörigen der Unwetter-Opfer von Gondo je 10’000 Franken pro Opfer als erste Unterstützung, sagte Josef Escher vom Krisenstab.

swissinfo und Agenturen

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