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Gilles Marchand Direktor von «Radio Télévision Suisse»

(Keystone-SDA) Lausanne – Die Fusion zwischen dem welschen Fernsehen TSR und Radio Suisse Romande (RSR) wird insgesamt fünf Jahre dauern. Dies hat die SRG SSR idée suisse angekündigt. Ab dem 1. Januar 2010 werden die beiden einheitlich unter dem Namen «Radio Télévision Suisse» geführt.
Die Umsetzung des Konvergenzprojekts erfolgt in zwei Schritten: Bis 2011 soll die Fusion in den Bereichen Support und Produktion abgeschlossen sein. Eine Kooperation zwischen den verschiedenen Programmen erfolgt bis 2015. Direktor des neuen Unternehmen wird Gilles Marchand, der heutige Direktor von TRS.
Sowohl die beiden Hauptstandorte Lausanne und Genf als auch die Regionalbüros werden laut Medienmitteilung der SRG SSR idée suisse beibehalten. Die trimedialen Aktivitäten – Radio, Fernsehen und Internet – würden weiterentwickelt. Zudem garantiert der Verwaltungsrat, dass die bestehenden Radio- und Fernsehsender in ihrem jeweiligen Profil weitergeführt werden.
Die Mediengewerkschaft SSM forderte in einem Communiqué die Führungsspitze auf, das Konvergenzkonzept aufgrund der ungünstigen aktuellen Situation langsamer umzusetzen. Sie fürchtet um die Pluralität und die Unabhängigkeit der Informationen aus der Romandie.
In der Deutschschweiz dürfte das Konzept zum Zusammenschluss von Radio und Fernsehen dem Verwaltungsrat noch in diesem Jahr unterbreitet werden. Aufgrund der Grösse und der komplexeren Strukturen erfolgt die Umsetzung erst ab 2011. Bereits vollzogen ist die Fusion in der romanischen Schweiz. Und im Tessin ist der Umsetzungsprozess bereits weit fortgeschritten.

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