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Handball: Winterthur ist Schweizer Meister

Siegesfreude bei Pfadi.

(Keystone)

Erstmals seit 1998 hat es Pfadi Winterthur geschafft: Das Team setzte sich in der Best-of-5-Serie deutlich mit 3:1 gegen die Grasshoppers durch.

Pfadi Winterthur mit Coach Goran Perkovac bezwang im vierten Playoff-Finalspiel die Grasshoppers 33:24. Die Vorentscheidung für den insgesamt siebten Schweizer Meister-Titel fiel in der ersten Hälfte, als Pfadi in den letzten sieben Minuten einen 8:11-Rückstand in eine 14:11-Führung umwandelte. Danach liessen die Winterthurer nichts mehr anbrennen und setzten sich kontinuierlich ab.

Torhüter-Erfolg

Grossen Anteil am Erfolg der Gäste hatte der 23-jährige neue National-Torhüter Pascal Stauber, der in 55 Minuten 16 Schüsse abwehrte.

Bester Torschütze bei Pfadi Pfader war Aufbauer Thomas Gautschi mit neun Treffern. Topskorer Chi-Hyo Cho (8 Tore) dagegen kam lange Zeit nicht auf Touren.

Der Südkoreaner, der in den ersten sechs Playoff-Spielen rund 30 Prozent aller Pfadi-Tore erzielte, traf in der ersten Halbzeit nur gerade zweimal.

In dieser Phase sprang neben Gautschi Captain Matthias Zumstein in die Bresche, der in der ersten Halbzeit fünf seiner acht Tore erzielte. Für den Kreisläufer, der nächste Saison aus beruflichen Gründen zu Wacker Thun zurückkehrt, war es in seiner 11. Spielzeit der erste Titelgewinn.

Stolzer Trainer

"Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft", erklärte Trainer Perkovac. Der kroatische Olympiasieger hatte auch lobende Worte für das Verliererteam: "Wir hatten viel mehr Mühe gegen GC als gegen Wacker Thun, was nicht zu erwarten war."

Warnende Worte gab es von Pfadis Manager Ernst Liniger: "Wir dürfen ab diesem Titel nicht abheben. Das Niveau war diese Saison nicht so hoch, wie in den letzten Jahren."

Grasshoppers starteten schlecht

Die Grasshoppers vergaben die Chance auf ein fünftes und entscheidendes Spiel in den ersten 30 Minuten. Mit einer aggressiven 3:2:1-Deckung kauften sie den nervösen Winterthurern zu Beginn den Schnauf ab und gingen verdient mit bis zu drei Toren in Front.

Es wäre sogar mehr möglich gewesen: Claude Bruggmann, Simon Brogli und Lukas Osterwalder scheiterten jeweils alleine vor dem Tor. Entscheidend für die Niederlage der Stadtzürcher war die schwache Ausbeute im Rückraum.

"Wir haben gegen Ende der ersten Hälfte die Deckung umgestellt und danach den Rhythmus verloren", erklärte GC-Captain Urs Schärer. Und Trainer Lars Friis-Hansen meinte: "Ich bin mit dem Erreichten zufrieden. Zuletzt war Winterthur klar die bessere Mannschaft."

Die Grasshoppers gewannen damit in den diesjährigen Playoffs kein einziges der vier Heimspiele und müssen weiterhin auf den 22. Titelgewinn, den ersten seit elf Jahren, warten.

swissinfo und Agenturen

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