Im Baselland soll bei Hitze in Schulen genauer hingeschaut werden
Der Baselbieter Landrat hat am Donnerstag ein Postulat überwiesen, das ein systematisches Hitzemonitoring an Kantonsschulen fordert. Die Abstimmung erfolgte mit 55 zu 25 Stimmen ohne Enthaltungen.
(Keystone-SDA) Das Postulat von Jan Kirchmayr (SP) und Konsorten sorgte für einige Diskussionen und mehrere Landrätinnen und Landräte zeigten sich unzufrieden mit der Stellungnahme der Regierung. Diese hatte darauf verwiesen, dass bei Sanierungen darauf geschaut werde und empfahl das Postulat zur Ablehnung.
In den Voten war herauszuhören, dass eine Informationslücke bei Bestandesbauten bestehe, bei denen keine Sanierung in Aussicht stehe. So sagte etwa Karl-Heinz Zeller (Grüne), es sei für ihn unverständlich, wieso die Regierung keine Fakten schaffen wolle.
Für die Überweisung des Vorstosses stimmten vor allem SP und Grüne – und fanden Unterstützung bei Teilen der Mitte, FDP und der GLP. Dagegen war die SVP: Ihr Sprecher Michel Degen war der Ansicht, dass das Problem bekannt sei und in dem Bereich bereits genug getan werde.