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TOKIO (awp international) - Das japanische Gesundheitsministerium hat Impfstoffe von Pfizer und Sanofi-Aventis nach dem Tod von vier Kindern gestoppt. Wie das Ministerium am Montag mitteilte, werden die Impfstoffe so lange aus dem Verkehr gezogen bleiben, bis es weitere Erkenntnisse über die Umstände gibt, die zum Tod der Kinder geführt haben. Ein Sicherheitsausschuss werde sich mit dem Thema am Dienstag auseinander setzen.
Nach Angaben des Ministeriums starben die vier Kleinkinder kurz nach der Impfung mit Prevenar von Pfizer und ActHIB von Sanofi. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Impfungen und dem Tod gibt, sei aber noch unklar. Die Impfstoffe sind gegen Meningitis (Hirnhautentzündung) und Lungenentzündung. Die beiden Konzerne haben versichert, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.
Pfizer stand bereist im vergangenen Jahr in den Niederlanden unter Verdacht. Dort hatten die zuständigen Behörden den Tod von drei Kindern untersucht, die zuvor mit dem Pfizer-Mittel geimpft worden waren. Die niederländischen Behörden konnten aber keinen Zusammenhang herstellen./RX/she/enl/tw

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