In Obwalden sind Covid-19-Härtefalldarlehen ab 2027 zinsfrei
Die Obwaldner Banken haben den Zinssatz für die Corona-Härtefalldarlehen für 2027 auf null Prozent festgelegt. Von den total 5,2 Millionen Franken gewährten Darlehen sind bis Ende Juni rund 3,9 Millionen Franken zurückbezahlt worden, teilte der Kanton am Dienstag mit.
(Keystone-SDA) Im Kanton Obwalden erhielten 177 Firmen im Rahmen des Covid-19-Härtefallprogramms Darlehen in Form einer Bürgschaft für ein rückzahlbares Darlehen oder als A-Fonds-perdu-Beitrag. Die Darlehen wurden über die Hausbanken gewährt und durch eine Solidarbürgschaft des Kantons abgesichert.
Die Darlehen werden seit 2024 verzinst. Für 2026 beträgt der Zinssatz 0,25 Prozent, wie die Staatskanzlei weiter mitteilte. Für 2027 haben die Obwaldner Kantonalbank, die Raiffeisenbank Obwalden und die Sparkasse Schwyz AG in Engelberg nun einen Zinssatz von null Prozent bestimmt.
Die Banken würden sich damit am Zinssatz für die Kredite nach den Covid-19-Solidarbürgschaftskrediten des Bundes orientieren, hiess es weiter. Der kantonal zugelassene Zinssatz hätte bei rund 1,5 Prozent gelegen. Die Banken begründen den zinsfreien Satz mit der finanziellen Entlastung der betroffenen Unternehmen. Vor allem die Gastronomie und die Hotellerie seien «stark» betroffen gewesen.