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MUMBAI (awp international) - Die Deutsche Bank will in Indien aus eigener Kraft wachsen. Übernahmen einheimischer Institute sind aktuell nicht geplant: "Nein, zur Zeit nicht möglich. Brauchen wir auch nicht. Wir können organisch wunderbar wachsen", sagte Jürgen Fitschen, Vorstandsmitglied von Deutschlands Bankenprimus, am Freitag der Nachrichtenagentur dpa in Mumbai am Rande eines Indien-Besuchs von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP).
Die Deutsche Bank rechnet nicht - wie manche Experten - mit einem neuen grossen Rückschlag auf den Finanzmärkten. "Die Gefahr eines Kollapses sehe ich absolut nicht", sagte Fitschen. Noch könnten die Banken aber nicht zur Normalität zurückkehren, weil die schärferen Vorschriften der Aufseher umgesetzt werden müssten. "Die Kapitalisierung muss auf Vordermann gebracht, die Schätzmodelle verfeinert werden."
Fitschen sieht in Indien grosses Potenziel für sein Institut: "Das Wachstum ist wesentlicher grösser als bei uns zu Hause." Die Deutsche Bank hat in dem Land 13 Filialen, beschäftigt 8000 Mitarbeiter, von denen aber nur 3000 für den lokalen Markt arbeiten. Schwerpunkt ist dabei das Geschäft mit Firmenkunden.
Die Deutschen treten allein mit ihrem Label auf und verzichten auf Kooperationen mit bekannten Marken aus der indischen Finanzwelt. "Der Name Deutsche Bank hat einen sehr guten Klang in Indien. Es gibt für uns überhaupt keinen Anlass, ein Branding mit einem anderen indischen Partner vorzunehmen", sagte Fitschen. Auf regionale Sitten müsse aber Rücksicht genommen werden: "Adaption ist lebensnotwendig, um in Indien erfolgreich zu sein."/tb/DP/zb

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