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Kanton Freiburg ruft zu Vorsicht beim Baden in Flüssen und Seen auf

Keystone-SDA

Das Freiburger Amt für Umwelt hat die Bevölkerung am Montag wegen anhaltender Hitze und niedriger Wasserstände zur Vorsicht beim Baden aufgerufen. Es empfahl in einer Mitteilung, offiziell überwachte Badeplätze zu nutzen.

(Keystone-SDA) Hohe Temperaturen und ausbleibende Niederschläge führten laut dem Amt zu niedrigen Wasserständen. Der geringe Wasseraustausch begünstige die Entwicklung von Bakterien, welche die Wasserqualität beeinträchtigen könnten. Die rund 3000 Kilometer Fliessgewässer sowie die Seen des Kantons würden im Gegensatz zu offiziellen Badeplätzen nicht regelmässig kontrolliert.

Das Amt riet Personen mit empfindlicher Haut und Kleinkindern vom Baden ab. Zudem sollte kein Wasser geschluckt werden. Nach dem Baden sei gründliches Duschen und Abtrocknen wichtig, zudem sollten Bereiche mit Algenmatten gemieden werden.

Weiter sind die aquatischen Lebensräume durch die Hitze bereits stark belastet, wie das Amt weiter schrieb. Es rief dazu auf, «sich respektvoll zu verhalten» und diese Ökosysteme zu schützen.

Jüngste Kontrollen zeigten eine leichte Verbesserung der Wasserqualität in den Gewässern Albeuve und Trême in Greyerz, wie es weiter hiess. Nach einer Verschmutzung hatte die Gemeinde dort am vergangenen Freitag das Baden wieder erlaubt.

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