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Komitee zieht Krienser Wohnrauminitiative zurück

Keystone-SDA

Das Komitee der Krienser Wohninitiative zum Erhalt von preisgünstigem Wohnraum zieht seine Initiative zurück. Der vom Stadtparlament verabschiedete Gegenvorschlag stelle einen "gangbaren Weg dar", teilte das Komitee am Donnerstag mit.

(Keystone-SDA) Mit der Wohnrauminitiative beabsichtigten SP und Grüne, die Stadt Kriens dem kantonalen Gesetz über den Erhalt von Wohnraum zu unterstellen. Damit sollte der Stadtrat verpflichtet werden, Massnahmen zum Schutz und Erhalt von bezahlbarem Wohnraum zu ergreifen. Der Stadtrat stellte der Volksinitiative «Preisgünstigen Wohnraum erhalten» daraufhin einen Gegenvorschlag entgegen.

Das Initiativkomitee, das den Gegenvorschlag des Stadtrats ursprünglich als zu «wenig griffig» kritisiert hatte, wertet den vom Parlament beschlossenen Gegenvorschlag nun als «wichtigen wohnpolitischen Schritt».

Zu den Verbesserungen zählen laut Komitee ein Anteil von mindestens 25 Prozent gemeinnützigem Wohnbau bei Sonderbauvorschriften sowie das Ziel, den Anteil gemeinnütziger Wohnungen dauerhaft auf mindestens zehn Prozent zu erhöhen. Zudem sind Massnahmen gegen Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb vorgesehen.

Das Initiativkomitee begrüsst die neuen Regelungen, kritisiert aber, dass die Ziele «zu wenig ambitioniert» seien, wie Zita Bucher vom Komitee zitiert wird. Besonders beim Schutz des bestehenden günstigen Wohnraums brauche es «konsequentere und verbindlichere Angaben», so Bucher.

Das Komitee will die Umsetzung des neuen Wohnbaureglements weiter «kritisch begleiten» und weitere Schritte für mehr bezahlbaren Wohnraum in Kriens prüfen, wie es weiter hiess.

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