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Architekturmuseum Basel: Neues Bauen in den Alpen

Zum dritten Mal wurde im Herbst 1999 der Architekturpreis "Neues Bauen in den Alpen" verliehen. Peter Zumthor und Jürg Conzett aus der Schweiz wurden für Ihr Lebenswerk gewürdigt. Eine Wanderausstellung zeigt nun alle Preisträger (bis 26. März).

Zum dritten Mal verlieh die Vereinigung «Sexten Kultur» im Herbst 1999 den Architekturpreis «Neues Bauen in den Alpen» an Bauten im Alpenraum, die durch ihren herausragenden Umgang mit der Berglandschaft ein Zeichen gegen die alpine Tourismusarchitektur setzen.

Mit dem «Grossen Preis für alpine Architektur» wurden ein Architekt und ein Ingenieur aus der Schweiz für ihr Lebenswerk gewürdigt: Peter Zumthor, der mit dem Thermalbad in Vals international Beachtung fand und der Graubündner Architektur zu neuem Ansehen verhalf, sowie Jürg Conzett, dessen Meisterwerk der Ingenieurbaukunst, der Traversiner Steg (Bild), 1999 durch einen Felssturz vollkommen zerstört wurde.

Für die sensible Auseinandersetzung mit dem Ort und die teils einfachen Lösungen der technisch anspruchsvollen und vielfältigen Aufgaben, die von Schulhäusern bis zu Zweckbauten reichen, zeichnete die Jury unter 153 eingereichten Projekten aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz, weitere 14 aus und zollte 13 Bauten ihre Anerkennung. Alle Preisträger sind in der Wanderausstellung ausführlich mit Plänen, Skizzen und Photos, sowie den Erläuterungen der Jury dokumentiert.

Die Ausstellung wird von einer Publikation begleitet, in der neben den dokumentierten Bauten ein theoretischer Beitrag von Friedrich Achleitner erscheint, dem Preisträger des Architekturmuseums von 1999.

bis 26. März 2000

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