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Westwind: Pleinair-Malerei im Seedamm Kulturzentrum in Pfäffikon SZ (18.02.-09.04.)

Die Freilicht- oder Pleinair-Malerei in der Schweiz an der Schwelle der Moderne steht im Mittelpunkt der Ausstellung «Westwind» im Seedamm Kulturzentrum in Pfäffikon SZ. Zu sehen sind über 100 Gemälde und Grafiken sowie 40 Fotografien.

Die Freilicht- oder Pleinair-Malerei in der Schweiz an der Schwelle der Moderne steht im Mittelpunkt der Ausstellung «Westwind» im Seedamm Kulturzentrum in Pfäffikon SZ. Zu sehen sind über 100 Gemälde und Grafiken sowie 40 Fotografien.

Achtzehn Jahre alt ist Ferdinand Hodler (1853­-1918), als er 1871 nach Genf wandert. Dort geniesst er zwischen 1873 und 1877 eine Ausbildung beim Landschafts- und Porträtmaler Barthélemy Menn, unter dessen Einfluss Hodler beginnt, lichterfüllte Landschaften zu malen. Hodler trifft zudem mit Alexandre Calame zusammen, einem Meister in der Darstellung wild-romantischer Berglandschaften.

Calame, Menn und Hodler gehören zu den wichtigsten Vertretern der schweizerischen Pleinair-Malerei, die nicht im Atelier entsteht, sondern unter freiem Himmel. Sie wetteifern in der präzisen Wiedergabe des Lichts und der Lichteffekte. Damit setzen sie die künstlerische Tradition eines Wolfgang-Adam Toepffer oder Jean-Etienne Liotard fort. Bald wenden sie ihr Interesse auch der damals jungen Kunst der Fotografie zu, dem «Schreiben mit Licht».

Diese Umbrüche in der Schweizer Kunst dokumentiert die Ausstellung «Westwind» anhand von über 100 Gemälden und Grafiken sowie 40 Fotografien. Zu sehen sind Werke von Hodler, Menn, Calame, Toepffer, aber auch von Camille Corot, François Daubigny und Gustave Courbet. Konzipiert hat die Schau der Genfer Kunsthistoriker Alberto de Andrés.

Bild: Ferdinand Hodler, Weiden an der Jonction, um 1878. Öl auf Leinwand, 46 x 55,5 cm (Privatbesitz)

18. Februar bis 9. April
Seedamm Kulturzentrum
Pfäffikon SZ

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