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LEVERKUSEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Lanxess rechnet im laufenden Jahr wegen höherer Absatzmengen und steigender Preise mit einem deutlichen Umsatzanstieg auf einen hohen Sechs-Milliarden-Euro-Betrag. "Aufgerundet wird der Umsatz eher wieder in Richtung sieben Milliarden Euro liegen", sagte Finanzchef Matthias Zachert am Mittwoch in Düsseldorf am Rande einer Veranstaltung. Im Krisenjahr 2009 hatten die Leverkusener bei einem scharfen Umsatzeinbruch auf gut fünf Milliarden Euro operativ 465 Millionen Euro verdient. Für 2010 rechnet Lanxess mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) vor Sondereinflüssen von rund 800 Millionen Euro und einer operativen Marge von etwa zwölf Prozent.
2009 sei ein "Ausnahmejahr" gewesen, betonte Zachert. Im Zuge der Krise seien nicht nur die Absatzmengen gesunken, sondern gleichzeitig auch die Rohstoffpreise eingebrochen. Dies habe zu einem deutlichen Umsatzrückgang geführt. "2010 ist ein anderes Spiel", sagte Zachert. Die Volumen zögen an und auch die Rohstoffpreise legten wieder zu. Vor der Krise habe der Umsatz bei Lanxess zwischen 6,6 Milliarden und sieben Milliarden Euro gelegen. "Diese Grössenordnung, in diese Richtung, wird es automatisch gehen", sagte Zachert mit Blick auf das laufende Jahr.
Lanxess will die höheren Rohstoffkosten auch künftig an die Kunden weitergeben. "Das ist unser erklärtes Ziel", sagte Zachert. Der starke Rohstoffpreisanstieg habe aber im ersten Halbjahr stattgefunden. Im dritten und vierten Quartal hätten die Rohstoffpreise nicht mehr mit dieser Dynamik zugelegt. "Die Dynamik hat deutlich nachgelassen", sagte der Finanzchef. Von einer Normalisierung wollte Zachert nach den jüngsten starken Schwankungen aber nicht sprechen. Die Unternehmen müssten sich insgesamt auf starke Schwankungen einstellen. Die starke Marktstellung hatte dem Konzern zuletzt Spielräume für zum Teil deutliche Preiserhöhungen geliefert.
Mit der nun eingeschlagenen Wachstumsstrategie, die das operative Ergebnis bis 2015 auf rund 1,4 Milliarden Euro und damit um etwa 80 Prozent in die Höhe treiben soll, werde sich die Verschuldung des Konzerns wahrscheinlich erhöhen. Lanxess will in den kommenden Jahren organisch aber auch durch Zukäufe wachsen. Die Verschuldung werde daher steigen, aber das Investment-Grade-Rating solle nicht gefährdet werden, sagte Zachert. Lanxess lege viel Wert auf finanzielle Solidität. 2012 werde eine Unternehmensanleihe auslaufen. Lanxess verfüge aber auch noch zu günstigen Konditionen über ungezogene Bankkreditlinien über 1,4 Milliarden Euro.
jha/wiz

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