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Aus für 350 Rönten-Anlagen

Röntgenbilder müssen von gewarteten Apparaten erstellt werden, sonst entzieht das BAG die entsprechende Bewilligung. Keystone

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat 350 Röntgen-Anlagen stillgelegt. Im Rahmen der Überprüfung von 17'000 medizinischen Röntgen-Geräten mussten die Strahlenschutz-Bewilligungen entzogen werden, da die entsprechende Wartung nicht nachgewiesen werden konnte.

Die kontrollierten Röntgenanlagen stehen bei Ärzten, Zahnärzten, Chiropraktikern und Tierärzten, wie das BAG am Montag (21.05.) mitteilte. Die 350 Entzüge wurden vorgenommen, weil die Betreiber ihre nicht entsprechend der Strahlenschutzordnung warteten und überprüften. Laut BAG seien diese Anlagen ein erhebliches Gesundheitsrisiko für Patientinnen und Patienten sowie das medizinische Personal.

Seit 1994 verlangt die Strahlenschutz-Verordnung regelmässige Qualitätskontrollen. Eine periodische Wartung muss alle drei Jahre durchgeführt werden. Zahnärztliche Kleinanlagen bedürfen alle sechs
Jahre der Überprüfung.

1995 hatte das BAG alle 17’000 Betreiber medizinischer Röntgenanlagen bis 1998 zur Wartung und Prüfung aufgefordert. Ende 1999 wurden gut 100 Bewilligungen von Geräten entzogen, die vor 1980 installiert worden waren.

Mahnungen erfolglos

Bei den neueren Anlagen fehlten bis im letzten Jahr noch 3’000 Wartungsnachweise. Diese Betriebe wurden gemahnt. Im März 2001 prüfte das BAG 350 noch nicht gewartete Anlagen. Die Betreiber wurden auf ihre Versäumnisse hingewiesen und die Strahlenschutz-Bewilligungen wurden entzogen. Die Anlagen müssen stillgelegt werden, bis der Schutz vor Röntgenstrahlen sichergestellt und nachgewiesen ist.

swissinfo und Agenturen

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