Busse für Lega-Präsident Bignasca
Der Chef der rechten Protestbürgerpartei Lega dei Ticinesi, Giuliano Bignasca, ist wegen seines Aufrufs zur Entfernung von Radaranlagen vom Bezirksgericht Bellinzona zu 6000 Franken Busse verurteilt worden.
Das Urteil entspricht dem von der Tessiner Staatsanwaltschaft im Dezember 2006 verhängten Strafbefehl, gegen den alt Nationalrat Bignasca eine Beschwerde eingereicht hatte.
Der Bezirksrichter betonte am Dienstag bei der Urteilseröffnung, es handle sich um einen juristischen und keineswegs um einen politischen Entscheid.
Der Bauunternehmer und Verleger wurde bereits wegen Drogendelikten, Verleumdung, Verletzung der Anti-Rassismus-Norm, Betrug und Urkundenfälschung verurteilt.
Im jüngsten Vorfall hatte Bignasca in der Lega-Parteizeitung «il Mattino»
seinen Lesern eine Prämie von 1500 Franken für das Entfernen von Radaranlagen versprochen.
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