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Calmy-Rey trifft Präsidenten Turkmenistans

Auf der ersten Station ihrer Zentralasien-Reise hat Bundesrätin Calmy-Rey in Turkmenistan Gespräche über die bilateralen Beziehungen geführt. Thema war auch die Energiezusammenarbeit.

Die Schweizer Aussenministerin traf in Aschgabat mit dem turkmenischen Präsidenten Gurbanguli Berdymuchamedow und mit Aussenminister Raschid Meredow zusammen. Nähere Einzelheiten über die Gespräche wurden keine bekannt.

Calmy-Reys nächste Ziele sind Tadschikistan, Kasachstan, Usbekistan und Kirgistan. Vier der Länder sind Partner der Schweiz bei den Bretton-Woods-Institutionen Währungsfonds und Weltbank.

Im Zentrum der Gespräche werden denn auch die Schweizer Interessen an dieser so genannten «Helvetistan»-Ländergruppe mit Turkmenistan, Tadschikistan, Usbekistan und Kirgistan stehen.

Die Schweizer Aussenministerin wird jeweils von den Amtskollegen der Länder zu offiziellen Besuchen empfangen. Vor Ort will sie sich auch über die von der Schweiz finanzierten Kooperationsprojekte informieren. Die Schweiz engagiert sich seit Jahren in der Region.

In Kasachstan wird sie zudem die neue Schweizer Botschaft in der Hauptstadt Astana eröffnen. Das Land wird ab 2010 den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) innehaben.

Heikel dürfte ein geplantes Treffen mit dem usbekischen Präsidenten Islam Karimov werden, der sein Land eisern regiert und bekannt dafür ist, die Menschenrechte gering zu achten. 2005 hatte seine Armee in der Stadt Andischan ein Blutbad angerichtet, bei dem hunderte Demonstranten erschossen wurden.

Die Reise der Bundesrätin dauert bis zum 9. Oktober.

swissinfo.ch und Agenturen

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