Dem FCB winkt die Königsliga
Der FC Basel setzte sich im Rückspiel der 2. Qualifikations-Runde zur Champions League gegen Zilina (Slk) mit einem magistralen 3:0 souverän durch.
Der FC Basel hat sein Primärziel erreicht und trifft nun in der nächsten Runde auf den schottischen Meister Celtic Glasgow.
Zweimal der Argentinier Christian Gimenez mit Kopfbällen in der 12. und 50. Minute und Murat Yakin mit einem perfekten Freistoss aus 20 Metern sorgten im Heimspiel für die klare Differenz. Der FCB tritt nach dem 1:1 vor einer Woche in der slowakischen Provinz mit dem Gesamtskore von 4:1 höchst verdient ins Vorzimmer der Champions League ein.
Am nächsten Mittwoch kämpft der FCB dann im Glasgower Celtic-Park und zwei Wochen später im St. Jakob-Park um den Eintritt in die «Königsliga».
Yakin erneut als ruhender Pol
Nach 50 Minuten war die Partie für die in jeder Beziehung dominanten Basler entschieden. Innert einer Woche hat sich die Mannschaft enorm gesteigert und an Selbstsicherheit gewonnen. Mit Murat Yakin wirkte wieder der ruhende Pol mit; im Mittelfeld war die Abstimmung und der Kombinations-Fluss weit besser als noch vor einer Woche, und im Sturm wirbelten Gimenez und Rossi die lethargische und sowohl technisch wie läuferisch limitierte Abwehr der Slowaken bös durcheinander.
Mit langen Bällen auf die vifen Sturmspitzen waren die Slowaken überfordert. Rossi traf kurz vor der Halbzeit nach energischem Durchsetzen nur den Pfosten und vergab nach der Halbzeit allein aufs Tor losziehend eine Riesenchance. Gimenez, Ergic, Hakan Yakin und Tum hätten das Skore ebenfalls noch ausbauen können. Zilina hatte nach 63 Sekunden seine grösste Chance, als Nemec leicht verzog.
Auf alle Fälle Uefa-Cup-Runde
Mindestens zwei weitere Europacup-Heimspiele hat sich der unter einem gewaltigen Erwartungsdruck stehende FCB mit seiner überzeugenden Darbietung gegen den MSK Zilina gesichert.
Scheitert die Mannschaft von Trainer Christian Gross in den beiden Duellen gegen den 38-fachen schottischen Meister Celtic, wartet immerhin die erste Runde im Uefa-Cup, in den die Verlierer der letzten Ausmarchung einziehen.
Swissinfo und Agenturen
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