Die Gegner
Im Hauptfeld des Open Gstaad kommt es ab Montag zu interessanten Startspielen mit Schweizer Beteiligung. Roger Federer (ATP 9) trifft wie vor sechs Wochen in Roland-Garros auf Hicham Arazi, gegen den er in Paris 3:6, 2:6, 4:6 verlor.
Roger Federer erwischt in Gstaad nicht bloss wegen Startgegner Hicham Arazi eine diffizile Auslosung. Im Viertelfinal träfe Federer wohl auf den als Nummer 6 gesetzten Wimbledon- Viertelfinalisten Nicolas Lapentti (Eku).
Zudem befindet sich die Schweizer Nummer 1 in der gleichen Tableauhälfte wie Juan Carlos Ferrero (Sp/2) und der zweimalige Gstaad-Champion Alex Corretja (Sp/8).
Ausserdem kommt es in der 1.Runde zum Schweizer Duell zwischen Marc Rosset und George Bastl. Rosset und Bastl stehen sich zum dritten Mal in einer Startrunde gegenüber: Vor drei Jahren gewann zuerst Bastl in Taschkent und nachher Rosset in Paris-Bercy.
Michel Kratochvil beginnt gegen den Russen Michail Juschni und Ivo Heuberger bekommt es mit dem Karol Kucera zu tun, dem Basel-Sieger von 2000.
Der ungesetzte Argentinier David Nalbandian trifft zum Auftakt auf den als Nummer 4 gesetzten Rumänen Andrei Pavel (Rum). Der 20- jährige Newcomer aus Cordoba ist im Saanenland der erste Wimbledonfinalist seit Cédric Pioline 1997.
Pioline will auch heuer wieder in der Gstaader Main-Draw spielen – allerdings muss er dafür den Umweg durch die Qualifikation in Kauf nehmen. Pioline erreichte am verregneten Samstag mit einem 6:3, 6:2 über Vincenzo Santopadre (It) die 2. Qualifikationsrunde.
Seinen Gstaad-Titel nicht verteidigen kann Jiri Novak. Der 27- jährige Tscheche musste wegen eines Fieberschubs seine Teilnahme im letzten Moment absagen. Novak düpierte im Vorjahr als Weltnummer 65 sensationell die spanischen Favoriten Corretja (Halbfinal) und Ferrero (Final).
swissinfo und Agenturen (Si)
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