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Ende des Fluchs

Wie hier in Gstaad mag Marc Rosset wohl auch in Stuttgart geschmunzelt haben. Keystone Archive

Marc Rosset hat erstmals seit dem Auftritt in Barcelona im April wieder die 2. Runde eines Turniers erreicht. Der 31-jährige Genfer schlug in Stuttgart den mit einer Wildcard ausgestatteten Deutschen Jakob Herm-Zahlava 6:2, 6:4.

Herm-Zahlava hatte gegen den Schweizer Olympiasieger von 1992 beim 2:6, 4:6 keine Chance. Nach einer Durststrecke von sieben Turnieren kehrte Rosset damit wenigstens zu einem Teilerfolg zurück und überwand den «Fluch der ersten Runde».

Um die dritte Runde zu erreichen, was ihm letztmals im November 2000 in Paris gelungen war, muss er nun den Argentinier Gaston Gaudio schlagen, gegen den er vor einer Woche in Gstaad in der ersten Runde ausschied. Gaston Gaudio ist in der Weltrangliste auf Platz 42, Rosset auf Rang 98.

Bastl und Patty Schnyder weniger glücklich

Weniger erfolgreich agierte George Bastl am ATP-Turnier in Umag (Kro). Er verlor in der ersten Runde gegen Jérôme Golmard (Fr) 6:3, 6:3. Gegen den um 59 Positionen besser klassierten französischen Linkshänder hatte er bereits am Jahresanfang in Chennai verloren. Bastl hat nun fünf Erstrunden-Niederlagen hintereinander auf dem Konto.

Patty Schnyder (WTA 33) musste zwei Tage nach ihrer Final-Niederlage in Wien den Court wiederum als Verliererin verlassen. Im belgischen Knokke gewann sie gegen die spanische Linkshänderin Maria Jose Martinez (WTA 74) den ersten Satz 6:1, verlor den zweiten 4:6 und gab dann auf. Vor der Partie hatte Schnyder über Unwohlsein geklagt, zudem hatten die Anstrengungen des letzten Wochenendes ihren Tribut gefordert.

In der nächsten Woche legt Schnyder eine Pause ein. Anschliessend bestreitet sie in Basel ihr Heimturnier.

swissinfo und Agenturen

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