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Fussball: U21-Helden gleich nochmals gefordert

Am Wochenende spielen die drei U21-Helden wieder mit ihren eigenen Clubs. Keystone Archive

Nur kurze Zeit konnten sich die Schweizer U21-Helden über ihre EM-Qualifikation freuen. Drei Tage später geht es mit den Klubs um nationale Qualifikationen.

Von den 14 U21-Spielern aus neun verschiedenen Vereinen, die am Mittwoch im Aarauer Brügglifeld für Schlagzeilen gesorgt hatten, kann am Wochenende nur Remo Meyer unbelastet antreten. Denn Lausanne steht schon als Teilnehmer an der Auf-/Abstiegsrunde fest.

Aarauer Quartett gefordert

Alle anderen haben noch mehr oder weniger grosse Strichkampf- Sorgen. Am stärksten gefordert ist das Aarauer Quartett Melunovic, Friedli, Gygax und Eggimann, das die bisher uneinnehmbare Festung St.-Jakob-Park knacken möchte.

Um Mitternacht soll Elvir Melunovic seine Aarauer Mitspieler nach dem 2:1-Erfolg über die Ukraine in der Partylaune gestört und nach Hause dirigiert haben. Dann begann für die «jungen Wilden» von Trainer Rolf Fringer die Vorbereitung auf die schwere Auswärtspartie in Basel.

Dort wartet ein Team auf sie, das theoretisch nur noch einen Punkt zur Finalrunden-Qualifikation benötigt. Damit würde das Team von Christian Gross auch seine imposante Serie nicht verlorener Spiele auf 23 verlängern.

Diese blau-rot gefärbte Statistik umfasst zwar neben 16 Meisterschafts-Spielen auch vier UIC-Partien sowie das Testspiel gegen Kaiserslautern und das «Auswärtsspiel» im Schweizer Cup gegen Concordia.

Doch auch mit 16 NLA-Heimspielen ohne Niederlage darf sich die Bilanz sehen lassen. Aarau dürfte es schwer haben, nach über fünfeinhalb Jahren (24. März 1996) wieder einmal in Basel gewinnen zu können.

Drei Spieler in der Romandie

Im Westschweizer Hit Servette – Sion stehen sich drei weitere U21-Helden – Frei, Beney und Grichting – gegenüber. Auch sie streben mit einem Vollerfolg die dann nahezu perfekte Finalrunden-Teilnahme an.

Die anderen Schützlinge von Trainer Bernard Challandes verteilen sich auf die Partien Lausanne – GC (Cabanas), St. Gallen (Zanni) – Luzern, Xamax – Young Boys (Berisha) und Zürich – Lugano (Ludovic Magnin, Muff).

In der NLB kämpft Keller mit Kriens als einsamer Mohikaner um einen Platz in der Aufstiegsrunde.

swissinfo und Agenturen

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