Grundlegende Reformen im Schweizer Handball?
Die Schweizer Handball-Meisterschaft soll in Kürze einer grundlegenden Reform unterzogen werden. Für die Saison 2001/2002 ist die Gründung einer acht Teams umfassenden Eliteklasse geplant.
Der Unterbau dieser so genannten Swiss Top League (STL) sollen zwei Nationalligen bilden. Die bisherige NLA spielt in den fortgeschrittenen Planungen nur noch eine untergeordnete Rolle.
Hürden überwinden
Noch hat das in Wettingen vorgestellte Projekt des Schweizer Handball-Verbandes (SHV) und der Nationalliga (NL) allerdings zwei politische Berge zu bewältigen: Nächsten Dienstag (05.12.) befindet der SHV-Zentralvorstand darüber. Dann, am 18. Dezember, werden die NL-Präsidenten an ihrer Tagung verbindliche Beschlüsse fassen.
Sämtliche Anstösse zur Restrukturierung des Schweizer Handballs seien erst in der Vernehmlassung, betonte Martin Jeker, der Leistungssportchef des Verbandes.
Weiterhin Auf- und Abstieg
Die sechs Finalrundenteilnehmer des laufenden Championats gelten in der geplanten Swiss Top League als Fixstarter; die restlichen zwei Kontingentplätze dürfen die ersten beiden der Schlussrangliste in der Auf-/Abstiegsrunde beanspruchen.
Zur geschlossenen Gesellschaft soll die Swiss Top League nicht werden. Die letztplatzierte Mannschaft steigt nach dem Playout-Verfahren (best of 3/oder 5) ab.
swissinfo und Agenturen
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