OL-Läufer mit vierter WM-Medaille
Die Schweizer Herren haben zum Abschluss der Orientierungslauf-Weltmeisterschaften in Tschechien Staffel-Bronze gewonnen. Den Erfolg verdankte das Trio allerdings der Aufgabe der Franzosen.
Gold ging an die Briten, welche die Titelverteidiger aus Russland auf Platz zwei verwiesen. Die zu den Favoriten zählenden Schweizer zeigten für einmal keine gute Leistung. Sie erbten die Bronzemedaille mit viel Glück von den Franzosen, deren Schlussläufer wegen einer Verletzung kurz vor dem Ziel aufgeben musste.
Der Schweizer Startläufer Baptiste Rollier übergab nur als 15. Matthias Merz lief es gut, denn er konnte sich auf den 4. Rang vorarbeiten. Diese Position vermochte Langdistanz-Weltmeister Daniel Hubmann trotz eines für seine Verhältnisse schlechten Rennens zu halten.
Im Staffelrennen der Frauen verpassten Ines Brodmann, Vroni König-Salmi und Lea Müller als Vierte einen Medaille lediglich um 42 Sekunden.
Vor Bronze durch die Schweizer Herrenstaffel gewann Daniel Hubmann Gold über die Langdistanz und Silber im Sprint. Vroni König-Salmi lief über die Mitteldistanz zu WM-Silber.
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