Optimaler Start für Zürich
Kaum ist die Fussball-WM vorbei, hat in der Schweiz die neue Meisterschafts-Runde begonnen. Der FC Zürich startete mit einem 3:0-Sieg in St. Gallen in die neue Saison.
Die Zürcher dominierten die Partie in allen Belangen und fügten den St. Gallern deren höchste Heimniederlage seit der vorletzten Saison zu. In der Verteidigung leistete sich die von Fischer dirigierte Abwehr keinen Fehler, und im Sturm sorgten Akale, Yasar und Keita für viel Druck.
Yasar konnte von Jenny nur mit einem Foul gebremst werden, und Tarone verwertete den Elfmeter zum 1:0 souverän. Keita profitierte bei seinen beiden Toren jeweils von einem Fehler von Goalie Stöckli. Die Zürcher verkrafteten auch den Platzverweis gegen Akale nach knapp einer Stunde problemlos.
St. Gallen kam während der ganzen Partie kaum zu gefährlichen Aktionen. Die beste Möglichkeit vergab Jairo beim Stande von 0:1, als er wenige Meter vor dem Tor völlig freistehend verschoss.
Auch Goalie Stöckli enttäuscht
Ansonsten wurde bei den harmlosen Ostschweizern der Ball vornehmlich quer gespielt. Keiner wollte die Verantwortung auf sich nehmen. Auch als nach der roten Karte Akales sich mehr Platz geboten hätte, konnte sich keiner positiv in Szene setzen.
Der enttäuschenden Leistung schloss sich auch Torhüter Oliver Stöckli an. Beim 0:2 konnte er einen Schuss Tarones nicht festhalten, und beim 0:3 köpfelte er den Ball ausserhalb des Sechzehners direkt in die Füsse Keitas.
Keita wird damit zum Schreck für die St. Galler, hatte er doch schon in der letzten Finalrunde auf dem Espenmoos das Tor beim 1:0-Sieg der Zürcher erzielt.
swissinfo und Agenturen
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