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Schumacher im Regen nicht zu schlagen – Diniz auf Platz sieben

Die beiden Besten auf dem Nürburgring: Michael Schumacher (l.) und Mikka Häkkinen. Keystone

Michael Schumacher hat das erste Regenrennen der diesjährigen Formel- 1- Saison überlegen gewonnen. Der Deutsche siegte am Sonntag (21.05.) im Ferrari auf dem Nürburgring. Sauber-Pilot Pedro Diniz beendete das Rennen auf dem siebten Rang.

Schumacher siegte beim Grossen Preis von Europa knapp 14 Sekunden vor Weltmeister Hika Häkkingen im McLaren-Merces. Dritter wurde mit schon einer Runde Rückstand der aus der Pole-Position gestartete David Coulthard im zweiten McLaren-Mercedes. Als Führender in der WM- Zwischenwertung baute Schumacher seinen Vorsprung auf Häkkinen auf 18 Punkte aus.

Von den beiden Fahrern des Sauber-Petronas-Teams kam nur Pedro Diniz ins Ziel. Der Brasilianer, der in der Anfangsphase des Rennens zweimal von der Strecke abgekommen war, wurde Siebter. Mika Salo schied in der 28. von 66 Runden aus, nachdem er ins Kiesbett gerutscht war. Der Finne machte dafür einen Lenkungsbruch verantwortlich.

Hinter Michael Schumachers Teamkollege Rubens Barrichello und Giancarlo Fisichella im Benetton-Supertec wurde Pedro de la Rosa im Arrows-Supertec Sechster. Für den Spanier war es der zweite WM- Punkt. Den ersten hatte er sich bei seinem Formel-1-Debüt im vergangenen Jahr in Melbourne gesichert.

Gestartet wurde das sechste Saisonrennen bei trockener Piste, doch nach zehn der 66 Runden setzte der Regen ein. Unmittelbar zuvor hatte Michael Schumacher bereits Häkkinen an der Spitze abgelöst. Der Deutsche gab die Führung nur noch nach seinem zweiten Boxenstopp ab, blieb ansonsten aber ungefährdet.

Mit seinem insgesamt 39. Grand-Prix-Sieg bestätigte Schumacher ein weiteres Mal seinen Ruf als bester Regenfahrer im Formel-1-Feld.

Coulthard sah seine Chancen auf den zweiten Saisonsieg bereits beim Start schwinden. Der Schotte musste sowohl Häkkinen, der vom dritten Startplatz an die Spitze vorfuhr, als auch Michael Schumacher vorbei ziehen lassen. Damit ist es mittlerweile in elf Grands-Prix dem Trainingsschnellsten nicht mehr gelungen, auch das Rennen zu gewinnen. Letztmals war dies im vergangenen August der Fall, als Häkkinen in Budapest gesiegt hatte.

swissinfo und Agenturen

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