Schweiz gewinnt gegen Ungarn
Ein Spurt nach der Pause mit Toren von Ludovic Magnin und Hakan Yakin brachte der Schweiz in Limassol den 2:1-Sieg über Ungarn. Die Schweiz beendet das Vierländerturnier auf Zypern auf dem dritten Rang.
Wegen eines krassen Fehlers von Pascal Zuberbühler, der nach der Pause Debütant Borer im Tor ersetzte, kamen die Magyaren in der 82. durch einen Kopfball von Gyepes von Ferencvaros Budapest noch auf 2:1 heran.
Ungarn gab einen stärkeren Gegner ab als Zypern einen Tag zuvor in Nikosia bei der peinlichen Niederlage im Penaltyschiessen. Die auf sieben Positionen veränderte Schweizer Mannschaft hielt besser dagegen, ergänzte sich konsequenter und brach nicht wie am Vortag nach einer Stunde auseinander.
Der Aufritt der ohne Henchoz angetretenen Schützlinge von Köbi Kuhn war allerdings nicht berauschend und muss relativiert werden, bauten doch die Magyaren nach der Pause ab, als Spielmacher Lisztes (Werder Bremen) in der Kabine blieb.
Der dritte Sieg im sechsten Spiel in der Ära Kuhn rundete das Gesamtbild, das man von der Mannschaft gewann, wenigstens resultatmässig positiv ab. Kuhn selbst gewann Einblick in die Fähigkeiten der Spieler. Aber verschiedene Probleme wie die Zusammensetzung der Innenverteidigung und der Positionen im zentralen Mittelfeld sind weiter ungelöst. Ein Nachfolger von Ciriaco Sforza konnte (noch) nicht gefunden werden, obwohl Johann Vogel das Dress mit der Nummer 10 trug.
swissinfo und Agenturen
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