Schweizer Erdbebenhelfer aus Taiwan zurückgekehrt
41 Schweizer Erdbebenhelfer sind mit ihren neun Hunden am frühen Mittwochmorgen (29.09.) aus Taiwan in die Schweiz zurückgekehrt. Zwei Schweizer blieben in Taiwan. Sie leisten noch etwa zehn Tage Hilfe bei den weiteren Aufräumarbeiten.
41 Schweizer Erdbebenhelfer sind mit ihren neun Hunden am frühen Mittwochmorgen (29.09.) aus Taiwan in die Schweiz zurückgekehrt. Zwei Schweizer blieben in Taiwan. Sie leisten noch etwa zehn Tage Hilfe bei den weiteren Aufräumarbeiten.
Die Swissair-Linienmaschine mit den Mitgliedern der ‚Rettungskette Schweiz‘ landete kurz vor 06.00 Uhr auf dem Flughafen Zürich-Kloten. Die Erdbebenhelfer wurden in Zürich von Angehörigen und Vertretern des Bundes empfangen.
Die Schweizer Katastrophenhelfer waren seit dem Erdbeben von letzter Woche bis am Samstag (25.09.) im Einsatz in der Katastrophenzone rund 150 Kilometer von Taipeh entfernt. Sie arbeiteten an 14 Schadenplätzen und bargen 18 tote Opfer. Zusammen mit einem koreanischen Team fanden die Schweizer Helfer am Freitag einen sechsjährigen Knaben lebend aus den Trümmern.
Das Schweizer Katastrophenhilfekorps (SKH) arbeitete in Taiwan erstmals mit seinen Partnerorganisationen aus Deutschland und Österreich zusammen. Insgesamt standen unter der Leitung des Schweizers Beat Künzi 77 Katastrophenhelfer und 17 Hunde im Einsatz. Die Schweiz stellte mit Deutschland und Österreich rund ein Drittel der europäischen Katastrophenhelfer in Taiwan.
Nach Angaben des SKH war der Koordinationsaufwand der drei Organisationen sei vor dem Einsatz gross gewesen, erklärte SKH-Sprecher Daniel Furrer nach der Rückkehr. Vor Ort habe die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert.
Die Schweiz, Deutschland und Österreich arbeiten seit rund zehn Jahren bei der Ausbildung und der Ausrüstungsbeschaffung zusammen. Bei ihrem ersten gemeinsamen Ernstfall-Einsatz wurden die Rettungsteams wegen unterschiedlicher Arbeitsmethoden nationenweise geildet.
Bei der Erdbebenkatastrophe in Taiwan am vergangenen Dienstag (21.09.) sind mehr als 2’100 Menschen getötet und über 8’700 Personen verletzt worden.
SRI und Agenturen
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