Strafverfahren eröffnet
Nach den Anschlägen in den USA hat die Bundesanwaltschaft ein Ermittlungs-Verfahren eröffnet. Dies weil sich unter den Opfern Schweizer Staatsangehörige befinden und Spuren auch in die Schweiz führen. Am Samstag fehlte noch von 150 Schweizer Staatsangehörigen Nachricht über ihren Aufenthalt.
Laut Bundesanwaltschaft verfügen die Untersuchungsbehörden über hinreichenden Verdacht auf Verbindungen zwischen den Vorfällen in den USA und Vorgängen in der Schweiz.
Das Verfahren richtet sich gegen Unbekannt und basiert unter anderem auf den Straftatbeständen Entführung, Geiselnahme, Mord, Verbrechen gegen Schweizer im Ausland und strafbare Handlungen an Bord eines Flugzeugs. Weitere Informationen seien aus ermittlungstechnischen Gründen zurzeit nicht möglich.
Liste um 130 Namen kürzer
Am Samstag hat noch von 150 Schweizer Staatsangehörigen eine Nachricht gefehlt. Innert Tagesfrist verkürzte sich damit die Liste der vorerst nicht Kontaktierbaren um 130 Personen.
Weiterhin unklar blieb zugleich das Schicksal von sechs Personen, die sich beim Angriff möglicherweise im World Trade Center oder in der Nähe aufhielten und für die das Schlimmste befürchtet werden muss. Bisher sind zwei Todesopfer schweizerischer Staatszugehörigkeit zu beklagen.
Am Samstag reisten zudem zwei Psychologen nach New York ab, um vor Ort besorgte Angehörige zu betreuen.
swissinfo und Agenturen
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