Tennis: Kein leichtes Spiel
An den Davidoff Swiss Indoors in Basel bekommen es die Schweizer Spieler mit ernsthaften Gegnern zu tun: Drei sind aus Spanien, einer aus den USA.
Vorjahres-Finalist Roger Federer trifft auf Albert Costa, gegen den er vor zwei Wochen in Wien Mühe bekundet hatte. Marc Rosset spielt gegen Alex Corretja und Michel Kratochvil gegen Albert Portas. George Bastl misst sich mit dem Amerikaner Jan-Michael Gambill.
Als erster Schweizer betritt am Dienstag-Nachmittag Michel Kratochvil den Centre-Court. Am Abend kommt es zum Duell zwischen Rosset und Corretja. Die Beiden standen sich bislang zehnmal gegenüber; achtmal siegte der Spanier, in beiden Indoor-Spielen triumphierte der Genfer.
Ebenfalls schon am Dienstag steht Roger Federer im Einsatz: Er darf sich im Doppel an der Seite von Kratochvil «einspielen». Für Federer steht im Heimturnier einiges auf dem Spiel. Da sind zum einen die vielen ATP-Punkte, die er als Finalist des Vorjahres zu ersetzen hat.
Masters in Sydney möglich
Ausserdem ist die Qualifikation für das Masters im November in Australien weiterhin möglich. Für den Münchensteiner bleibt dies das Ziel. Er weiss aber, dass die Leistungen der letzten Woche für das Ticket nach Australien nicht genügen. Deshalb komme das Basler Turnier gerade im richtigen Moment.
Kuerten auch dabei
Neben Federer wohnte auch derBrasilianer Gustavo Kuerten der Draw-Zeremonie im Basler Rathaus bei. Die Nummer 1 der Welt wurde wie Federer und der amerikanische Aufsteiger Andy Roddick der starken oberen Tableau-Hälfte zugeteilt.
swissinfo und Agenturen
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