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U21 gewinnt in der Ukraine

Bernard Challandes darf sich mit seinen Spielern schon fast auf die EM freuen. Keystone

Die Schweizer U21-Nati hat nach einem 2:1-Sieg gegen die Ukraine in den EM-Achtelfinals gute Chancen in die Endrunde zu kommen.

Den Treffer zum 2:1 in der 91. Minute, welches das Tor für die EM-Qualifikation weit aufmacht, schoss Muff. Erst vier Minuten vorher hatte er Zanni ersetzt. Der Stürmer von Lugano, der zuletzt gegen ein Formtief kämpfte und in der U21-Equipe nicht mehr erste Wahl war, drückte den Ball über die Linie, nachdem Keller mittels Kopfball nur die Latte getroffen hatte.

Glücklicher Trainer auf kaltem Platz

Das Resultat spiegelt die Leistungen der beiden Teams an diesem kalten Nachmittag im Kiewer Dynamo-Stadion. Die Schweizer waren besser organisiert und verfügten über die reifere Spielanlage als die Osteuropäer.

«Ich wäre auch mit dem 1:1 zufrieden gewesen, doch nun kann ich der Mannschaft zu einem grossen Sieg gratulieren», sagte Trainer Bernard Challandes nach dem Spiel.

Der Neuenburger hatte im Vorfeld die Spielstärke der Ukrainer wiederholt betont, doch von Beginn weg war es sein Team, das die Partie dank gepflegtem und ruhigem Aufbau kontrollierte.

Chancen zu Beginn…¶

So kamen die Schweizer schon in der ersten Viertelstunde zu drei grossen Chancen, doch Cabanas (9.), Frei (10.) und Meyer (11.) waren zu unpräzise im Abschluss oder wurden im letzten Moment gestoppt.

… Bedrängnis gegen Ende…

Dass die Schweizer in den Minuten nach dem Ausgleich, den Woronin, der beste Ukrainer, nach einem Alleingang erzielte (73.), noch in Bedrängnis gerieten, war unnötig. Einerseits wendeten sie zu oft den langen und meist ungenauen Pass auf die Stürmer an, andererseits hätten sie bis zu diesem Zeitpunkt das Spiel längst entschieden haben müssen. Doch Gygax vergab nach Kontern zwei Gelegenheiten. Kläglich war vor allem sein Kopfball eine Minute vor dem Ausgleich, den er aus drei Metern nicht am ukrainischen Torhüter Rudenko vorbei brachte.

… und starke Schlussminuten

Beeindruckend war indes, wie die Mannschaft in den Schlussminuten wieder die Kontrolle über das Geschehen gewann. Dies zeugt von der Geschlossenheit innerhalb des Teams und bewies, dass das intakte Innenleben des Teams charakterstarke Leistungen auf dem Terrain erlaubt.

Gute Chancen für die EM-Teilnahme

So verliessen die Schweizer auf dem Weg an die EM nach Jugoslawien und Russland auch die Ukraine mit einem positiven Resultat. Im Rückspiel in Aarau am kommenden Mittwoch genügt der Schweiz ein Unentschieden oder eine 0:1- Niederlage für die EM-Teilnahme.

swissinfo und Stefan Wyss (sda)

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