Valencia gegen Real Madrid chancenlos
Der Final der Champions League im Stade de France in Paris-St.-Denis ist am Mittwoch (24.04.) zu Gunsten von Real Madrid ausgegangen. "Die Königlichen" gewannen den rein spanischen Final der Champions League gegen Valencia mit 3:0.
Für Real trafen Morientes (39.), McManaman (67.) und Raul (75.). Die Siegesprämie beträgt 10 Mio. Franken, Valencia kann sich mit 6 Mio. Franken trösten.
In einer flüssigen Partie, die das erwartet hohe technische Niveau aufwies, setzte sich mit Real zu Recht die eindeutig bessere Mannschaft durch. Die Madrilenen kamen zu mehr und zu den besseren Chancen, sie waren dem Gegner in allen Belangen überlegen. Real zeigte Valencia den Meister.
Auf den Aussenpositionen spielten Salgado und Robert Carlos bei den Madrilenen stark auf; die Abwehr mit dem erst 19- jährigen Keeper Casillas erwies sich als solides Bollwerk. Und im Spiel nach vorne trumpften Morientes, McManaman, Redondo, Raul und Anelka mitunter gross auf.
Real Madrid setzte damit einen weiteren Meilenstein in seinem imposanten Palmarès. Der spanische Rekordmeister gewann als erster Verein zum zweiten Mal die 1993 initiierte Champions League. Sechs Mal hat Real zudem den Meistercup gewonnen und liegt nun mit acht Titeln klar vor Milan, das die bedeutendste Trophäe im europäischen Klubfussball fünf Mal gewonnen hat.
swissinfo und Agenturen
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