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Limmattaler Trinkwasser im Aargau: Benzinrückstand unter Grenzwert

Keystone-SDA

Im Grundwasser der Aargauer Gemeinden Würenlos, Wettingen, Neuenhof und Baden ist weiterhin der Bezinrückstand ETBE nachweisbar. Die Konzentration liegt gemäss Behördenangaben deutlich unter dem Trinkwasser-Höchstwert. Für die Bevölkerung soll keine Gefahr bestehen.

(Keystone-SDA) Wahrscheinliche Ursache der Grundwasserverunreinigung sei ein Schadenereignis von Anfang September 2025 auf dem Areal der Autobahnraststätte in Würenlos, teilte das kantonale Departement Gesundheit und Soziales am Dienstag mit. Dabei sei Benzin ins Erdreich versichert.

Dass die Rückstände erst fast ein Jahr nach dem Vorfall in den Grundwasserpumpwerken auftauchten, führen Experten auf den Hitzesommer zurück. Die Fliesswege und Fliessgeschwindigkeiten im Grundwasserleiter des Limmattals seien komplex, hiess es. Daher lasse sich nicht genau vorhersagen, welche Grundwasserpartien die Pumpwerke ansaugten.

Nach Angaben des kantonalen Amts für Verbraucherschutz ist das Leitungswasser gesundheitlich unbedenklich. Die gemessene ETBE-Konzentration liege seit den ersten Messungen im August unverändert deutlich unter dem gesetzlichen Höchstwert. Das Wasser könne weiterhin ohne Einschränkungen konsumiert werden.

ETBE (Ethyl-tert-butylether) ist ein häufiger Kraftstoffzusatz, um die Klopffestigkeit (Oktanzahl) zu erhöhen und fossile Stoffe zu ersetzen.

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