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Luzern versperrt vier Zufahrten in die Altstadt mit Senkpollern

Keystone-SDA

Durch die grundsätzlich autofreie Altstadt von Luzern sollen nur berechtigte Fahrzeuge fahren können. Der Luzerner Stadtrat will deswegen an vier Zufahrten in die Altstadt total neun Senkpoller anbringen. Er beantragt dafür beim Parlament 1,6 Millionen Franken.

(Keystone-SDA) Zwei Senkpolleranlagen sind beim Schwanenplatz geplant, nämlich eingangs Grendel und Kapellplatz. Eine weitere Anlage soll auf der anderen Seite der Altstadt beim Mühlenplatz montiert werden. Die vierte Anlage kommt auf der linken Reussseite in der Krongasse zu stehen und soll verhindern, dass Fahrzeuge via Reussbrücke in die Altstadt gelangen, wie die Stadt Luzern am Dienstag mitteilte.

Wer in die Altstadt fahren will, braucht eine Bewilligung. 40 Prozent der Fahrten in der Altstadt würden aber ohne eine solche gemacht, erklärte die Stadt Luzern. Mit den Senkpollern werde die Altstadt sicherer und attraktiver, ohne dass sie flächendeckend abgeriegelt werde.

Autonummern hinterlegt

Die geplanten Senkpoller werden elektronisch gesteuert. Im System sind die Kontrollschilder der Fahrzeuge mit einer Bewilligung hinterlegt, so wird ihnen den Weg in die Altstadt freigegeben. Eine Registrierung ist via eine App möglich.

Für diejenigen, die zu Fuss, mit dem Rollstuhl, dem Velo oder mit einem Kinderwagen unterwegs sind, bleibe die Altstadt trotz der Senkpoller zugänglich, erklärte die Stadt in der Mitteilung. Gleiches gelte für die Blaulichtorganisationen oder die Kehrichtabfuhr.

Auch die Läden können weiterhin mit Waren versorgt werden. Während der Zeit des bewilligungsfreien Güterumschlags werktags von 6 bis 10 Uhr seien die Poller nicht aktiv, teilte die Stadt mit.

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