Klimagesetz: Schweizer Bevölkerung stimmt über Energiewende ab
Die Schweizerinnen und Schweizer entscheiden am 18. Juni an der Urne über das neue Klimagesetz. Es sieht vor, dass die Schweiz den Übergang zu erneuerbaren Energien vorantreibt und ihre Netto-Treibhausgasemissionen bis 2050 auf null reduziert.
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Ich leite ein mehrsprachiges Team, das über die aktuelle Themen der Auslandschweizer:innen berichtet und sie mit den nötigen Informationen versorgt, damit sie am politischen Leben in der Schweiz teilnehmen können.
Nach meinem Studium der Politikwissenschaften in Neuenburg und Bern habe ich meine ersten Erfahrungen im Multimedia-Journalismus bei Teletext und später bei RTS gesammelt. Seit 2008 arbeite ich bei SWI swissinfo.ch in verschiedenen journalistischen und leitenden Funktionen.
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Erstellung von Videos und Podcasts zu wissenschaftlichen und technischen Themen. Ich habe mich auf die Entwicklung von Erklärvideos für die mobile Nutzung spezialisiert, in denen ich Animations- und Dokumentarstil mische.
Ich habe an der Zürcher Hochschule der Künste Film und Animation studiert und arbeite seit 2004 als Videojournalistin bei SWI swissinfo.ch. Seither habe ich mich auf die Erstellung verschiedener Animationsstile für unsere visuellen Produkte spezialisiert.
Ich habe viel Erfahrung als Journalistin in der Schweiz und produziere gerne Videos, Artikel und Podcasts zu verschiedenen Themen, in letzter Zeit vor allem zu Politik und Umwelt.
Ich wurde im Vereinigten Königreich geboren, studierte Jura an der Universität Nottingham und besuchte anschliessend das erste Postgraduierten-College für Radiojournalismus in London. Nachdem ich von 1984 bis 1995 als Radiojournalistin im Vereinigten Königreich und dann in der Schweiz gearbeitet hatte, kehrte ich ins Vereinigte Königreich zurück, um an der Bournemouth Film School ein Postgraduierten-Diplom in Film zu erwerben. Seitdem arbeite ich als Videojournalist.
Das neue Gesetz zur Beschleunigung der Energiewende wurde im September 2022 vom Parlament verabschiedet. Es sieht vor, dass die Schweiz bis 2050 eine Netto-Null-Emissionsbilanz (Klimaneutralität) erreichen muss.
Das bedeutet, dass die Schweiz beim Treibhauseffekt nicht mehr Gas ausstossen darf, als sie durch natürliche Kohlenstoffsenken wie Wälder oder durch technische Mittel (CO2-Abscheidetechnologien) absorbiert.
Das Gesetz ist der Gegenentwurf des Parlaments zur Gletscherinitiative. Diese hatten die Initiant:innen nach Zugeständnissen der beiden Kammern zurückgezogen.
Das neue Gesetz gefällt der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) nicht. Deshalb hat die grössten Partei auf nationaler Ebene das Referendum dagegen ergriffen – und das mit Erfolg.
Die SVP bezeichnet das neue Gesetz als «Stromfalle», die der Wirtschaft und der Bevölkerung schade. Die Partei argumentiert, dass das Erreichen der Klimaneutralität bis 2050 praktisch ein Verbot von Benzin, Diesel, Heizöl und Gas bedeutet.
Im Parlament unterstützten alle anderen grossen Parteien die neuen Bestimmungen. Sie sind der Meinung, dass das Klimagesetz der Schweiz erlaube, sich von fossilen Brennstoffen zu befreien und von einer grösseren Energieunabhängigkeit zu profitieren.
Investitionen in innovative Technologien und Verfahren würden zudem Arbeitsplätze schaffen, so die Befürworter:innen des neuen Gesetzes.
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