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Neutralitäts- und Ernährungsinitiative kommen im Herbst an die Urne

Die Schweizer Bevölkerung wird darüber entscheiden, ob der Grundsatz der ständigen bewaffneten Neutralität in der Verfassung verankert werden soll und ob das Land verpflichtet werden soll, sich stärker auf die eigene Landwirtschaft zu stützen.
Die Schweizer Bevölkerung wird darüber entscheiden, ob der Grundsatz der ständigen bewaffneten Neutralität in der Verfassung verankert werden soll und ob das Land verpflichtet werden soll, sich stärker auf die eigene Landwirtschaft zu stützen. Keystone-SDA

Die Neutralitätsinitiative und die Ernährungsinitiative kommen im September vors Schweizervolk. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom Mittwoch entschieden.

(Keystone-SDA) Eingereicht haben die Neutralitätsinitiative die Organisation Pro Schweiz und SVP-Exponenten. Mit der Initiative wollen sie erreichen, dass die immerwährende, bewaffnete Neutralität und ein weitgehendes Verbot von Sanktionen in die Verfassung geschrieben wird.

Offiziell heisst die Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)», wie der Bundesrat am Mittwoch mitteilte.

Die Ernährungsinitiative mit dem offiziellen Titel «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser» verlangt, die Lebensmittelproduktion vermehrt auf pflanzliche Kost auszurichten. Konkret fordert sie in der Schweiz einen Netto-Selbstversorgungsgrad mit Nahrungsmitteln von mindestens 70 Prozent.

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