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Nur Bruchteil der Aargauer Stimmbevölkerung geht an Urne

Keystone-SDA

Der Grossteil der Aargauer Stimmberechtigten hat den Wahlzettel für die Abstimmungen vom 14. Juni in der Woche vorher abgegeben. Dies zeigt eine Umfrage der Aargauer Staatskanzlei.

(Keystone-SDA) 54,5 Prozent der Stimmen wurden in der letzten Woche vor dem Abstimmungstermin abgegeben, wie die Staatskanzlei in einer Medienmitteilung vom Montag schrieb. In der Woche, in der die Abstimmungsunterlagen den Stimmberechtigten zugestellt worden, seien lediglich 4,8 Prozent der Stimmabgaben eingegangen.

Für die Abstimmungen am 14. Juni seien 62,2 Prozent der brieflichen Stimmabgaben über den Briefkasten bei den Gemeindewahlbüros eingegangen. Am Abstimmungstag selbst seien 2,2 Prozent aller Stimmen an der Urne abgegeben worden.

Eine Ausnahme bildet hier laut Mitteilung die Zurzacher Gemeinde Mellikon, welche am 14. Juni 2026 13,3 Prozent der Stimmenden an der Urne begrüssen durfte. In der Gemeinde Olsberg hingegen sei das Wahllokal am Abstimmungssonntag leer geblieben.

Anlässlich des Abstimmungstermins vom 14. Juni führte die Staatskanzlei bei den Aargauer Gemeinden erneut eine Umfrage zum Rücklauf der Stimmabgaben durch. Die letzte vergleichbare Erhebung fand in den Jahren 2017 und 2021 statt.

Am 14. Juni entschied das Schweizer Stimmvolk über die Neutralitätsinitative und über die Änderung des Zivildienstgesetzes. Die Initiative scheiterte, die Änderung des Zivildienstgesetzes kam durch. Vor allem die Initiative, die der Schweiz eine maximale Einwohnerzahl von 10 Millionen auferlegen wollte, sorgte für hohe Wahlbeteiligungen. Im Aargau lag sie bei 59,62 Prozent.

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