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NEW YORK/FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse und ihr amerikanischer Wunschpartner NYSE Euronext haben noch einige Trümpfe in der Hand, um ihre Fusion zu sichern und das Gegenangebot der US-Technologiebörse Nasdaq abzuwehren. Es gebe "eine Menge Dinge, die man tun kann, um die Anteilseigner zu umsorgen", sagte NYSE-Chef Duncan Niederauer dem "Wall Street Journal" (Mittwoch). Er werde "ziemlich pragmatisch" vorgehen, um die Zustimmung der Aktionäre zu dem Zusammenschluss zu bekommen.
Die New York Stock Exchange (NYSE) hat für diesen Donnerstag zu ihrer jährlichen Hauptversammlung eingeladen und wird kurz zuvor ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal veröffentlichen; auch die Deutsche Börse legt ihre Zahlen vor. Besonders das Aktionärstreffen wird mit Spannung erwartet: Auf welcher Seite stehen die Anteilseigner? Werden sie das höhere Gegenangebot der Nasdaq OMX und der mit ihr verbündeten US-Rohstoffbörse IntercontinentalExchange (ICE) annehmen? Was erwarten sie an Entgegenkommen von der Deutschen Börse, damit sie den Zusammenschluss mit ihrer NYSE absegnen?
Abgestimmt über die Fusion wird dieses Mal allerdings noch nicht. Dafür ist eine ausserordentliche Hauptversammlung am 7. Juli geplant. Je näher der Termin rückt, desto wahrscheinlicher wird es nach den Worten von NYSE-Chef Niederauer, dass die Bedingungen des Zusammenschlusses mit der Deutschen Börse nachgebessert werden. Niederauer sieht das fusionierte Unternehmen - dann die grösste Börse der Welt - stark genug, um eine Sonderdividende auszuschütten oder Aktien zurückzukaufen. Beides würde den Aktionären zugutekommen.
"Es ist nicht mehr die Zeit, zurückhaltend zu sein", sagte Niederauer. Er hatte erst vor wenigen Tagen höhere Einsparungen im Falle der Fusion versprochen. Statt von bislang 300 Millionen Euro an Synergieeffekten sprach er gegenüber der "Financial Times" von nun 400 Millionen Euro. Der Angreifer Nasdaq hatte dies öffentlich angezweifelt und verlangt, die NYSE sollte ihre Berechnungen offenlegen. Der Ton zwischen den Börsenbetreibern wird damit immer rauer. Die Nasdaq hatte sich bei ihren Übernahmebemühungen wiederholt einen Korb vom NYSE-Verwaltungsrat eingehandelt und wandte sich deshalb am Dienstag in Briefen direkt an die NYSE-Aktionäre und an die gelisteten Unternehmen. Letzteren versprach die Nasdaq im Falle der Übernahme geringere Gebühren./das/DP/ck

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