Göldi soll am 12. Juni aus dem Gefängnis kommen
Der Schweiz Geschäftsmann Max Göldi muss fast die ganze Strafe absitzen, die ihm ein libysches Gericht für angebliche Verstösse gegen Einwanderungs- und andere Gesetze aufgebrummt hat: Göldi kommt demnach am 12. Juni frei.
Dies erklärte Göldis Anwalt Salah Zahaf am Dienstag gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP. Von den 58 Tagen, die der Schweizer zwischen Juli und September 2008 in einem libyschen Gefängnis zugebracht hatte, werden nur gerade acht an die Strafe angerechnet, wie Zahaf sagte.
«Er muss damit nur noch 25 Tage im Gefängnis bleiben», erklärte der Anwalt. Derzeit würde das administrative Prozedere in Gang gesetzt, um Göldis Freilassung auf den 12. Juni vorzubereiten. Ob der Schweizer dann auch das Land verlassen darf, sagte Zahaf nicht.
Göldi ist Opfer der Spannungen zwischen der Schweiz und Libyen. Im Juli 2008 waren ein Sohn des libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi, Hannibal Gaddafi, und dessen Frau Aline in Genf festgenommen worden, wegen Verdachts auf Misshandlung von zwei Hausangestellten.
swissinfo.ch und Agenturen
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