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Deza setzt auf Privatsektor

Als Sinnbild für die Entwicklungshilfe dient der Bau von Brunnen. Entwicklungshilfe kann aber auch eine Handy-App sein. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) hat an ihrer Jahresmedienkonferenz innovative Projekte präsentiert.

Dieser Inhalt wurde am 14. Februar 2018 - 08:25 publiziert
swissinfo.ch/ka und SDA/SRF (Tagesschau vom 14.02.2018)
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Die Deza unterhält heute rund 30 Partnerschaften mit dem Privatsektor. Diese Zahl will sie in den nächsten drei Jahren verdoppeln, wie Deza-Chef Manuel Sager vor den Medien sagte. Ohne Ressourcen des Privatsektors sei die UNO-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung nicht umzusetzen.

Auf die Frage, ob die Deza damit das Interesse des neuen Aussenministers Ignazio Cassis für Entwicklungshilfe wecken wolle, stellte Sager fest, der Bund setze nicht erst seit kurzem auf die Zusammenarbeit mit Privaten.

Mit dem ehemaligen Aussenminister Didier Burkhalter war ein Bundesrat für die Deza zuständig, der sich mit Überzeugung für Entwicklungszusammenarbeit einsetzte. Cassis dagegen hat sich in der Vergangenheit auch skeptisch geäussert und im Parlament entsprechend gestimmt.

Sager sagte dazu, Menschen seien an ihren Taten und nicht an Worten zu messen. Er betonte ausserdem, dass Cassis sich im Dezember für das Entwicklungshilfebudget eingesetzt habe. Der Bundesrat hatte die Mittel für die Jahre 2018 bis 2020 um 150 Millionen Franken pro Jahr gekürzt. Auf weitere Kürzungen für das laufende Jahr verzichtete das Parlament in den Budgetberatungen.

Im Zentrum stehen auch im laufenden Jahr die humanitäre Hilfe für notleidende Bevölkerungsgruppen, das Engagement in fragilen Kontexten und der Beitrag zur Armutsreduktion, etwa durch Bildungsprojekte. Die Entwicklungszusammenarbeit muss aber stetig neu definiert werden.

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