Rechte lanciert drei Volksinitiativen
Bis Juli 2011 läuft die Sammelfrist für drei Volksinitiativen: Volkswahl der Bundesräte, Steuerabzüge auch für Familien, die ihre Kinder selber betreuen, und Herausnahme der Schwangerschafts-Abbrüche aus den Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung.
Für alle drei Initiativen läuft die Frist zum Sammeln der nötigen 100’000 Unterschriften bis zum 26. Juli 2011.
Im Zentrum der drei Volksinitiativen stehen Anliegen der Schweizerischen Volkspartei (SVP). So sollen bei der direkten Bundesratswahl die Magistraten nicht mehr durch das Parlament (vereinigte Bundesversammlung), sondern vom Volk gewählt werden – und zwar gleichzeitig zu den Wahlen des Nationalrats, also alle vier Jahre.
Bei der zweiten SVP-Initiative geht es um Kinderbetreuung. Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, soll für die Kinderbetreuung ein mindestens gleich hoher Steuerabzug gewährt werden wie Eltern, die ihre Kinder fremd betreuen lassen.
Die dritte Volksinitiative wurde von Abtreibungsgegnern aus Kreisen der SVP und der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP) lanciert. Ziel ist, dass Schwangerschaftsabbrüche nicht von der obligatorischen Krankenversicherung bezahlt werden.
swissinfo.ch und Agenturen
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