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Schärferes Pauschalsteuersystem gefordert

Die Finanzdirektorenkonferenz (FDK) empfindet das System der Pauschalbesteuerung als unzureichend. Sie verlangt, dass anstelle des Aufwands in der Schweiz der weltweite Aufwand massgeblich sein soll.

Ausserdem möchte die FDK den Mindestaufwand vom bisher fünffachen auf das Siebenfache des Mietwertes erhöhen.

Einführen will die FDK zudem eine minimale Bemessungsgrundlage von 400’000 Franken bei der direkten Bundessteuer, teilte sie nach ihrer Plenarversammlung mit. Auch die Kantone müssten einen Mindestbetrag festlegen, dessen Höhe aber frei sei.

Die gewünschten Änderungen betreffen das Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG), das Steuerharmonisierungsgesetz (StHG) sowie die kantonalen Steuergesetze.

Die Entscheide der Finanzdirektoren stützen sich auf Vorschläge der Kommission für die Harmonisierung der direkten Steuern des Bundes, der Kantone und der Gemeinden (KHSt).

Die FDK hat die KHSt mit der Findung von Reformvorschlägen beauftragt, nachdem sie im Mai des letzten Jahres zum Schluss gekommen war, dass beim System der Pauschalbesteuerung Handlungsbedarf bestehe.

swissinfo.ch und Agenturen

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