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NEW YORK/BERLIN (awp international) - Apple steht laut Medienberichten kurz davor, die Basis für sein erfolgreiches iPhone-Handy im Heimatmarkt USA mit einem zweiten grossen Netzbetreiber stark auszuweiten. Die Nummer zwei Verizon Wireless werde das iPhone ab Ende Januar anbieten, berichtete unter anderem das "Wall Street Journal" am Wochenende. Analysten schätzen, dass Apple dadurch im US-Markt neun bis zwölf Millionen iPhones mehr pro Jahr verkaufen kann.
Das iPhone hatte es in den USA seit dem Start 2007 nur beim aktuellen Marktführer AT&T gegeben, dem jedoch oft vorgeworfen wird, ein lückenhaftes und schwaches Netz zu haben. Das iPhone auch zu Verizon zu bringen, bedeutete einen grossen Aufwand für Apple, denn der Anbieter betreibt ein Netz in einem anderen Sendestandard, CDMA.
Laut früheren Medienberichten soll Apple schon in der letzten Entwicklungsphase des iPhone erwogen haben, Verizon statt AT&T als Partner zu nehmen - jedoch festgestellt, dass das Telefon dafür nahezu von Grund auf überarbeitet werden müsste.
Für Europa, wo GSM- und UMTS-Netze dominieren, hätte ein CDMA-iPhone keine praktische Bedeutung, die Position von Apple auf dem US-Markt könnte sich dadurch jedoch stark verbessern. Im vergangenen Jahr punkteten im Verizon-Netz Hersteller von Telefonen mit Googles Smartphone-Betriebssystem Android. Unter anderem der lange kriselnde Motorola-Konzern fand so neuen Atem.
Analysten rechnen damit, dass Android mit der Zeit die Führung im Smartphone-Markt übernimmt. Deswegen ist es für Apple wichtig, keine Chancen zu verschenken. Ausserdem könnte ein CDMA-iPhone bei Netzbetreibern in den wichtigen Wachstumsmärkten Indien und China eingesetzt werden.
In den USA dürften die beiden kleineren Anbieter T-Mobile USA und Sprint mit einem Verizon-iPhone noch mehr unter Druck geraten. Auch AT&T könnte nach Einschätzung von Analysten deutlich weniger neue Kunden anlocken können, wenn es nicht mehr exklusiv das Apple-Telefon anbieten kann.
In den vergangenen Jahren hatte das iPhone AT&T einen starken Schub gegeben, allein 2010 dürften gut 14 Millionen Apple-Telefone verkauft worden sein. Das Verizon-Netz gilt allgemein als das beste in den USA. Es wird sich jetzt allerdings noch beweisen müssen, wenn mit dem Apple-Telefon Massen an Datenverkehr neu hinzukommen. Verizon Wireless hatte zu Ende September 93,2 Millionen Kunden.
Verizon lud am Freitag zu einem Pressetermin in New York, nannte jedoch kein Thema. Auch von Apple gab es keinen Kommentar zu den Medienberichten./so/DP/fn

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