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PRESSE/Axa Winterthur-CEO: Werden Pensionskassengeschäft wie bisher weiterführen

Zürich (awp) – Die Axa Winterthur wird nach dem negativen Volksentscheid zur Senkung des Umwandlungssatzes das Pensionskassengeschäft wie bisher weiterführen. «Wir verabschieden uns nicht von einem grundsätzlich guten System, wie es das Dreisäulenkonzept in der Schweiz darstellt», erklärt CEO Philippe Egger im Interview mit der «Finanz und Wirtschaft» (Ausgabe, 10.03.).
Die Axa Winterthur, die im Pensionskassengeschäft im Jahr 2009 ein Prämienvolumen von 5,7 Mrd CHF (-4,7% ggü Vorjahr) erwirtschaftet hat, betreut die Vorsorgegelder von über 40’000 kleinen und mittleren Unternehmen mit über 400’000 Erwerbstätigen. «Wir stehen zu den KMU», so Egger weiter. Auch dürften keine Anpassungen im Pensionskassengeschäft von seiten der Axa Winterthur geben, denn das Geschäft sei streng reguliert und damit gesetzlich vorgegeben.
Allerdings verlange der Volksentscheid von den Lebensversicherern, die Umverteilung der Vorsorgegelder von den Aktiven zu den Rentnern fortzusetzen, sagte Egger. Der im Vorfeld der Abstimmung von Kritikern oft geäusserte Vorwurf, die Vorsorgeträger würden Geld vergeuden, weist er entschieden zurück. «Gerade erst 2009 wurde Axa Winterthur in einem umfassenden Vergleich von Pensionskassen-Sammelstiftungen als kosteneffizientester Lebensversicherer ausgezeichnet.»
mk/ra

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