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BERLIN (awp international) - Die Vorstandsmitglieder der 30 deutschen Dax-Konzerne haben einem Pressebericht zufolge angesichts des Aufschwungs 2010 deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Sie hätten durchschnittlich 2,7 Millionen Euro, gut 18 Prozent mehr als 2009, erhalten, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine eigene Untersuchung. Kritik an der Höhe der Gehälter kam von der SPD.
Spitzenverdiener sind demnach die Vorstände der Deutschen Bank (4,92 Millionen Euro). Dahinter folgen die Manager von Siemens (4,89 Millionen Euro), Volkswagen (4,58) und Daimler (4,39). Am unteren Ende der Rangliste liegt Beiersdorf , dessen Vorstände im Durchschnitt 864.000 Euro bekamen. Dahinter liegt nur noch die Commerzbank - bei der Bank sind die Gehälter im Zuge der Teilverstaatlichung bei einer halben Million Euro gedeckelt worden.
Besonders stark zugelegt haben der Untersuchung zufolge die Saläre der Vorstände von Lufthansa , Infineon und ThyssenKrupp : Ihre Durchschnittsvergütungen haben sich mehr als verdoppelt. Die Manager von MAN nahmen sogar fast dreimal mehr als im Vorjahr mit nach Hause.
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Joachim Poss, sagte am Sonntag, die Zahlen zeigten: "Die Spitzenmanager und ihre Aufsichtsräte haben aus der Krise nichts gelernt. Auf den Zusammenhalt unserer Gesellschaft wirkt diese Ignoranz wie ein schleichendes Gift."
Laut Untersuchung verdiente der Vorstandschef eines Dax-Unternehmens 2010 durchschnittlich 4,22 Millionen Euro und damit gut 56 Prozent mehr als ein durchschnittlicher Vorstand. Spitzenverdiener ist wie bereits bekannt VW-Vorstandschef Martin Winterkorn mit 9,33 Millionen Euro.
Auch die Aktionäre der Dax-Konzerne dürfen sich auf einen wahren Geldregen freuen: Die Schwergewichte der deutschen Wirtschaft schrauben ihre Dividenden kräftig nach oben. Die Gesamtsumme erreicht beinahe Vorkrisen-Niveau. Insgesamt sollen für das vergangene Geschäftsjahr 25,6 Milliarden Euro Dax-Dividenden fliessen - das sind 28 Prozent mehr als für das Geschäftsjahr 2009, wie die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young in der vergangenen Woche berechnet hatten./yyzz/DP/he

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