Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

DÜSSELDORF (awp international) - Der Medizin-und Sicherheitstechnikspezialist Drägerwerk will laut einem Zeitungsbericht seine Anlegerstruktur verbreitern. Die Familie Dräger solle zwar weiterhin die deutliche Mehrheit an den Stammaktien von 70 Prozent halten, schreibt das "Handelsblatt" am Mittwoch. Doch das Lübecker Unternehmen prüft nach Angaben seines Chefs Stefan Dräger die Ausgabe von Anteilsscheinen an die weltweit rund 11.000 Beschäftigten.
"Wir wollen unseren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, noch stärker am Unternehmenserfolg teilzuhaben, und auch am Unternehmen selbst beteiligt zu sein", sagte der Unternehmer der Zeitung. "Deshalb denken wir ernsthaft darüber nach, erfolgsabhängige Gehaltskomponenten auch in Aktien zu zahlen."
Im vergangenen Jahr steigerte Dräger vorläufigen Zahlen zufolge dank hoher Nachfrage und eines Sparprogramms den Umsatz um 14 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug rund 200 Millionen Euro nach 80,1 Millionen Euro im Krisenjahr 2009. "Das Turnaround-Programm haben wir ein Jahr früher als erwartet beendet", sagte Dräger dem Blatt. "Die Ziele sind übertroffen. Im Vergleich zu 2008 lag der positive Ergebniseffekt im Jahr 2010 bei mehr als 100 Millionen Euro."
Für das laufende Jahr rechnet der Konzern nach bisherigen Angaben aber nur noch mit einem leichten Umsatzwachstum. Zudem dürften Investitionen und der Umbau der Marketing- und Vertriebsorganisation auf die Marge drücken. Die EBIT-Marge werde in diesem Jahr das Niveau von rund 9 Prozent aus dem Jahr 2010 nicht halten und voraussichtlich zwischen 7,5 und 8,5 Prozent liegen. Der Konzern stellt heute seine vollständige Bilanz vor./dct/tw

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???